August 2007

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Dienstag, 28 August, 2007

Lagnes - ein Ort unweit des Mas des Gres - Provence Tagebuch

Lagnes,Provence, ist ein kleiner, hübscher Ort ganz in der Nähe von Isle sur la Sorgue. Die Kirche,deren Turmspitze in meiner Skizze festgehalten ist, wurde eng an einen Felsen gebaut. Das Plateau erreicht man in wenigen Minuten Fußweg. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick. Neben der Kirche gibt es einen kleinen Dorfplatz mit Kneipe. Auf der gegenüberliegenden Felskuppe gibt es noch eine Burg, die allerdings nicht zugänglich ist.

Samstag, 25 August, 2007

Piranesi Paraphrasen - Eine neue Serie von Monotypien in der Edition Handdruck

Vor einigen Wochen habe ich begonnen, Studien nach Arbeiten des berühmten Radieres, Architekten, Archäologen und Buchkünstlers Giovanni Battista Piranesi (1720-1788) anzufertigen. Schon zu Beginn diesen Jahres hatte ich den kleinformatigen Band "piranesi - The Etchings", im Taschenverlag erschienen, gekauft. Bis dahin war mir Piranesi eigentlich nur aus den Paraphrasen von Horst Janssen bekannt gewesen. Ein kurzer Besuch in einer Galerie,in der rund ein Dutzend großformatige Arbeiten zu sehen waren, hat dann den Wunsch ausgelöst, selbst Arbeiten nach Piranesi anzufertigen und zwar nach den "Vedute di Roma" ,135 Ansichten des antiken Roms, an denen Piranesi von 1747 bis zu seinem Tode gearbeitet hat.

Piranesi Paraphrase

Abgesehen von der Wirkung durch die teilweise ungewöhnlich großen Formate der Platten/Drucke, hat mich die ungewöhnliche Intensität der Darstellung sehr beeindruckt. Die in der Literatur immer wieder beschriebene, für die damalige Zeit revolutionäre Art der Darstellung und bis heute unübertroffene Qualität architektonischer Darstellungen wurde mir dadurch erst bewußt. Durch die Betrachtung von kleinformatigen Reproduktionen ist die Wirkung dieser unglaublichen Grafiken kaum nachzuvollziehen. Hinzu kam die für den heutigen Betrachter fast surreale Wirkung der Darstellung der antiken Ruinen in denen die dargestellten menschliche Figuren wie verloren in einer unwirklichen Phantasielandschaft erscheinen. Bekanntermaßen hat sich Piranesi vor allem bemüht durch seine Kunst die Überlegenheit der römischen Architektur gegenüber der griechischen Antike unter Beweis zu stellen. Heute wirken diese Darstellungen eher wie ein grandioser Abgesang auf den Untergang des römischen Reiches.

Besonders interessant war für mich eine Textpassage aus dem bei Taschen erschienen Band, die sich mit der städtebaulichen Situation Roms zur Zeit Piranesis befasst :" Eine fragmentarische und ungeordnete Stadt, ein verwüstetes Terrain von ländlicher Archaik,ver-,über und zugebaut mit architektonischen Zufallslösungen, die nicht miteinander harmonierten; gleichsam Inseln mit Bauten der Renaissance,der Gegenreformation, des Barock; Basiliken, Paläste, Kirchen, in denen feindselige Stile einander zurückzudrängen suchten, und all dies auf Kosten dessen, was die Römer der Antike nach Piranesis Meinung in sehr viel höherem Maße verwirklicht hatten: der organisch entwickelten Stadt, der "Urbs" (Zitiert aus: Luigi Ficacci, Piranesi- the Etchings, Taschen Verlag 2006, ISBN 3-8228-5094-2).

Manches davon erscheint mir auch heute noch aktuell wenn es um die Beschreibung von Städten und deren Entwicklung geht. Dadurch ergab sich eine Verbindung zu meinem Projekt Stadtlandschaft Stuttgart bzw. zu meinem eigenen Interesse an einer zeitgenössischen Form der Vedute. Daraus entstand letztlich die Idee zu einem weiteren Projekt "Piranesi - Paraphrasen"

Seit Anfang August ist eine Piranesi Ausstellung in Berlin zu sehen, eine kurze und prägnante Einführung kann im Kunst-Blog nachgelesen werden.

Kategorien/Categories: Monotypien

Mittwoch, 22 August, 2007

St. Siffrein , Carpentras - Provence Tagebuch

Die Kathedrale St. Siffrein in Carpentras, in der Nähe von Avignon, ist berühmt wegen des einzigartigen Portals mit gotisch geschmücktem Wimperg und den zahlreichen figurativen Wasserspeiern auf dem Dach. Ich habe versucht in meinem Skizzenbuch etwas davon festzuhalten. Der Platz vor dem Eingang ist inzwischen fertiggestellt und das Portal kann nun wieder ungestört betrachtet werden. Die filigranen Steinmetzarbeiten sind wahrlich einzigartig schön und mir ist völlig schleierhaft wie man solche Gebilde mit zahlreichen, feinsten Durchbrechungen in Stein hauen kann. Meine Zeichnung gibt nur einen groben Eindruck von der Gestaltung wieder aber die intensive Betrachtung über fast eine Stunde wahr ein bereicherndes Erlebnis.

Samstag, 04 August, 2007

Dekorative Poster - Baumkombinationen bei Schmie - entwickelt aus einer Monotypie

Baumkombination

Aus einer Monotypie,die ich kürzlich nach einer auf einem Spaziergang nach Schmie angefertigten Skizze entworfen hatte, habe ich zahlreiche digitale Farbvariationen entwickelt. Unter anderem auch dieses Poster das 4 verschiedene Variationen in Kombination zeigt.

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