September 2007

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Samstag, 29 September, 2007

Kloster Maulbronn - Hexenturm - Fine Art Print

Hexenturm Maulbronn

In der "Mittagspause" meines Galeriedienstes in der Postscheuer,Maulbronn,habe ich eine Skizze vom Hexenturm angefertigt und daraus heute abend einen weiteren Fine Art Print entwickelt.

Hexenturm

Mittwoch, 26 September, 2007

Abbaye Montmajour- Provence - Monotypie und Skizzen - auf dem Sitzplatz von Vincent van Gogh

Montmajour
Auch in diesem Jahr haben wir die Abbaye Montmajour in der Provence besucht. Die Atmosphäre an diesem Ort lässt sich mit kaum einer anderen Abtei vergleichen.Von aussen betrachtet wirkt der strenge Bau eher abweisend. Im Inneren ist die Atmosphäre eher feierlich, insbesondere im Kreuzgang und in der Kirche. Die nur teilweise erhaltenen Anbauten insbesondere der Wachturm und die Reste des unvollendeten Klosterbaus aus dem 18. Jh. erinnern dagegen eher an eine Burgruine. Eine Besonderheit ist die unterhalb des Turmes gelegene, in meiner Monotypie nur angedeutete, Nekropole mit den in den Fels gehauenen Grabstätten der Mönche.
Montmajour Zeichnung
Leider beträgt der Eintritt nicht 1€, sondern 7,50 € und leider war das Museum auch in diesem Jahr noch nicht wieder zugänglich. Zur Zeit unseres Besuches stand Arles wieder einmal ganz im Zeichen der Fotografie und so war auch in Montmajour wieder eine sehr schöne Ausstellung zu sehen. Zunächst wurden Schwarz-weiss Aufnahmen von Kreta, Studio Zuber aus den 30er Jahren gezeigt, dazu auch dokumentarisches Filmaterial aus dieser Zeit. Ein unglaubliches Dokument aus einer Zeit vor dem Massentourismous mit geradezu arkadischen Bildern. Im nächsten Raum kam dann die große Überraschung. Fotografien aus Patagonien von Walter Roil, ein unglaubliches Erlebnis.
Montmajour
Ein freundlicher Konservator,der mich im Schatten einer Mauer den massiven Turm zeichnen sah, eilte mit einem Buch herbei und erklärte mir, daß Vincent van Gogh genau an der gleichen Stelle gesessen habe, um zu malen. Diesen Platz habe ich mir natürlich entsprechend für die Zukunft vorgemerkt.

Dienstag, 25 September, 2007

Das Steinhauerdorf Schmie - Fine Art Print

Schmie Fine Art Print

Inzwischen habe ich die Möglichkeiten der digitalen BIldbearbeitung entdeckt. Mit dieser Technik lassen sich sehr schöne Motive für sogenannte "Fine Art Prints" d.h. hochwertige Tintenstrahldrucke entwerfen. Der hier gezeigte Druck kann für € 30.- (inkl. MWST) pro Stück bei der Edition Handdruck bestellt werden. Die Größe beträgt ca. 14X60 cm, weitere Größen sind auf Anfrage möglich. Die Lieferzeit beträgt allerdings mehrere Wochen,da die Drucke in USA hergestellt werden.

Kategorien/Categories: Fine Art Print

Mittwoch, 19 September, 2007

Mühlhausen an der Enz - eine Monotypie

Mühlhausen an der Enz  

Diese Monotypie mit einer Dorfansicht von Mühlhausen an der Enz habe ich schon vor etwa 2 Jahren angefertigt. Wie fast alle meine Monotypien liegt auch dieser Darstellung eine Zeichnung in einem Skizzenbuch zu Grunde. Die bestimmenden Farbtöne sind Indigo und ein etwas ins rötliche verschobenes Grau.

Kategorien/Categories: Dörfer - Villages, Monotypien

Sonntag, 16 September, 2007

Prieuré de Salagon - Provence Tagebuch - eine Skizze

Salagon
Das Priorat Salagon, ganz in der Nähe des kleinen Ortes Mane, ist auch durch seine wunderschöne Gartenankage bekannt. Dort kann man eine Vielzahl von Heilpflanzen,die im Mittelalter verwendet wurden,bestaunen. Die kleine Kirche stammt aus romanischer Zeit. Daran angebaut finden sich Bauten aus späteren Epochen. So ähnelt der kompakte Gebäudekomplex teilweise einer Burganlage mit romanischer Kirche.

Freitag, 14 September, 2007

Dominique Goblet - "Faire semblant c'est mentir" - So tun als sei es nicht gelogen

Vor einiger Zeit habe ich in einer Buchhandlung in Aix-en-Provence ein Comic-Heft mit dem Titel "Souvenir d'une journée parfaite" von Dominique Goblet gefunden. Die darin enthaltenen Bleistiftzeichnungen haben mich sofort begeistert.

Vor kurzem ist ihr neuestes Buch :"Faire semblant c'est mentir" bei L'Association,Paris, erschienen.

Dominique Goblet bewegt sich mit ihren Erzählungen aus dem Alltag zwischen Fiktion und Realität. In ihren Bildwelten entwickelt Sie eine ganz besondere Atmosphäre. Eigentlich kann man diese Art von Büchern nicht als Comic im üblichen Sinne bezeichnen,sondern es sind eher Künstlerbücher. Dominique Goblet arbeitet nicht mit aufdringlichen Effekten, sondern zieht den Leser mit subtilen, nuancenreichen Zeichnungen in den Bann. Die Figuren werden nicht zu perfekten Stereotypen entwickelt,die in jedem Bild gleich aussehen, sondern sie sind in jedem Bild inpiduell gezeichnet und verlieren so die maskenhafte Starre. Die vielfach skizzenhaft ausgeführten Illustrationen,die oft auch den Arbeitsprozess erkennen lassen, lassen den Eindruck eines sehr persönlichen, intimen Tagebuches entstehen. Mit einigen Bildbeispielen,die ich mit freundlicher Erlaubnis von Dominique Goblet hier zeigen darf, möchte ich auf ihre außergewöhnlichen, inspirierenden Arbeiten aufmerksam machen.

Auf Ihrer Webseite www.dominique-goblet.be kann man unter anderem auch in ihren Skizzenbüchern blättern.

 

In der Rubrik "Peinture" sind unter anderem die Arbeiten "Hommes-loups" zu finden,die eindrücklich zeigen, über welches Repertoire an Ausdrucksformen Dominique Goblet verfügt. Sichtbar wird auch, wie die Zeichnerin die unterschiedlichsten visuellen Eindrücke und Bildquellen zu einer ganz eigenen Bildsprache verschmelzen kann. Eindrücke von Film,Fernsehen und Pressebildern werden beim Betrachter hervorgerufen, dies bleibt jedoch oft nur angedeutet, schemenhaft ,unbestimt und nicht vollständig ausgeführt oder sogar zerstört. Von diesen Bildern geht eine eigentümliche Faszination aus,die sich der schnellen,oberflächlichen Lektüre widersetzt.

hommes-loup

Ihr Buch "Souvenir d'une journée parfaite" hatte bereits die Grenzen des üblichen COMIC-Genre gesprengt. Der neueste stark autobiografisch beeinflusste Band, an dem Dominique Goblet seit 1995 gearbeitet hat, geht noch deutlich weiter. Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt. Die einzelnen Kapitel sind in ganz unterschiedlicher Bildsprache und in einer Vielzahl von kreativen Techniken gestaltet. Dem Betrachter wird die Entwicklung der Hauptperson auch durch den sich in 12 Jahren wandelnden Zeichenstil verdeutlicht. So ist ein ungewöhnlich umfangreicher und reicht strukturierter Band entstanden. Ein anspruchsvolles,kühnes,sensibles und großzügiges Buch hervorragend gedruckt und mit sehr schöner Ausstattung.

Noch im September soll ein weiteres Buch mit dem Titel "Wolfmen" erscheinen....ich bin schon sehr gespannt.

Dominique Goblet

"Faire semblant c'est mentir"

Dominique Goblet ISBN 978-2-84414-233-7 Preis ca. € 30.- L'Association,Paris

"Souvenir d'une journée parfaite" Dominique Goblet ISBN : 2-930204-35-4 Fremok 2001

Copyright aller in diesem Beitrag gezeigten Abbildungen bei Dominique Goblet

Kategorien/Categories: Buchtipp, Dominique Goblet

Dienstag, 04 September, 2007

Silvacane eine Zistersienser Abtei im Tal der Durance - Provence Tagebuch

Silvacane Abtei

Silvacane ist eine wunderschöne Abtei mit besonders heiterer Atmosphäre. In dieser Ansicht von Westen wird der kleine Turmrest durch eine mächtige Platane fast vollstständig verdeckt. In früheren Jahren hatte ich bereits an fast gleicher Stelle skizziert und einen Teil dieser Ansicht in einer Monotypie festgehalten. (to purchse a glicee print of this drawing click here.)

Silvacane Abtei

Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich versuchen das in diesem Jahr gezeichnete Panorama in eine Monotypie umzusetzen. In meiner Zeichung habe ich auch einen Pentel Tuschefüller zusammen mit einem normalen TIntenfüller verwendet, um dunkle Partien in den Zypressen zu betonen und zusätzliche Tonwertvariationen zu gestalten Ich bin mit diesem Zeichengerät sehr zufrieden. Meine Befürchtung,daß die Tusche schnell eintrocknenen würde,hat sich als unbegründet erwiesen.

Sonntag, 02 September, 2007

Making a mark - ein britischer Kunstblog von Katherine Tyrell

Heute möchte ich einen außergewöhnlichen Weblog aus England vorstellen.Ich bin der Autorin Katherine Tyrell zu Dankbarkeit verpflichtet,denn sie hat mich dazu angeregt, selbst einen Internetblog zu betreiben und am Anfang habe ich fast alles was ich über das "Bloggen" wissen wollte mehr oder weniger von ihr gelernt bzw. abgeschaut. Katherine Tyrell hat "Making a Mark" über mehrere Jahre hinweg immer weiter entwickelt. Wer sich als Künstler oder Sammler für Zeichnung,Skizze und Pastellmalerei interessiert,findet dort eine hervorragende Informationsquelle und zahlreiche inspirierende Bildbeispiele, meistens eigene Arbeiten von Katherine Tyrell. Der zweite inhaltliche Schwerpunkt ist das "Business" und beschäftigt sich mit dem Thema der "Künstlerselbstvermarktung". Insbesondere die Chancen, die sich aus der Nutzung des Internets, insbesondere von Weblogs, ergeben, werden dort oft beleuchtet. Nach 2 Jahren wurden auf "Making a mark" mehr als 100 000 Besucher gezählt. Dies spricht eindeutig für die inhaltliche Qualität von "Making a Mark". Einen Blog zu betreiben hat sich für mich als richtig und sinnvoll erwiesen. Am wichtigsten ist mir dabei,daß sich meine Sammler und alle anderen,die sich für meine Arbeiten interessieren über die neusten Entwicklungen und Projekte informieren können. Gleichzeitig kann ich meine Projekte dokumentieren,archivieren und so einen permanenten, virtuell erweiterten "Ausstellungsraum" schaffen. Im Projekt "Image -Maulbronn Stadt ohne Kloster?,das sich zu einer künstlerischen Bildkampagne für die Stadt Maulbronn entwickelt hat, ist die Darstellung im Internet schon zu einem Bestandteil der künstlerischen Aktivität selbst geworden. Heute hat Katherine Tyrell einen neuen, sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel "How to improve your art blog" veröffentlicht. Dort werden die wichtigsten Erfolgsfaktoren von Künstlerblogs dargestellt und erklärt.