September 2008
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Sonntag, 28 September, 2008
Landschaften für Kirkeby - Neue Edition von kleinformatigen Landschaftszeichnungen
Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.
Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.
Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.
Hier: Seiten 8+9, Landschaft in Tusche,Sonntags vor der Natur gezeichnet
Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)
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"Ich will mich nicht anstecken lassen von diesem braven und unbefleckten Image eines Malers nach der Natur...Die "Landschaft" wird zu einem Idyllengenre, das sich den Komplikationen des modernen Lebens entzieht. Ich aber bin ein moderner Maler. Ich male Bilder und keine Landschaften." (Per Kirkeby, "Handbuch", Berlin 1993)
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Bei 5,8°C geht es los hinüber nach Zaisersweiher auf das freie Feld zwischen Mülldeponie und Landstrasse. Ein Schwarm Krähen vollführt ein Höllenspektakel während ich das Feldgehölz vor mir zeichne. Die Sonne bewegt sich schnell und leuchtet die tiefen Schatten mehr und mehr aus. Im Hintergrund steht die Silhouette des Gleichenbergs gegen den dunstig blauen Himmel. Danach geht es über die Wiesen zu den abgeernteten Maisäckern und einem Weidengebüsch.
Mittwoch, 24 September, 2008
"Jakob Bräckle - die Anmut des Einfachen"

Vergangenen Samstag haben wir einen Rundgang durch die Ausstellung von Arbeiten des oberschwäbischen Landschaftsmalers Jakob Bräckle in der Galerie Schlichtenmaier,Stuttgart, gemacht.
Unter dem Titel "Jakob Bräckle - die Anmut des Einfachen" werden Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen bis 18.10. am kleinen Schloßplatz in Stuttgart gezeigt. Bräckles gegenständliche Malerei aus den 30er bis 50er Jahren erscheint auf den ersten Blick ziemlich unbeholfen, ja manchmal fast amateurhaft bis naiv. Bei genauerer Betrachtung stellt sich dann aber heraus, daß Bräckle seine Landschaft sehr genau beobachtet und ziemlich raffiniert im Bild dargestellt hat.
Vor allem seine Winterlandschaften sind eindrucksvolle Lehrstücke in Sachen Farbe und Pinselduktus. Die Wirkung der meist kleinen Formate ist sehr eindrücklich, sogar bei der Betrachtung im Internet wird etwas davon vermittelt. Bräckle hat in unglaublicher Zähigkeit und Ausdauer etwas Einmaliges geschaffen, das die Zeit überdauern wird. Dies ist sicher der Grund, warum auch heute noch Bräckle`s Arbeiten so hoch im Kurs stehen. Das sicher populäre Sujet und das Image des einsiedlerisch , Zen meditierenden Sonderlings, der kleine Bildchen draußen in der Landschaft malt, reichen nicht aus, um die Anziehungskraft zu erklären. Die wird sichtbar in den Bildern, in der Qualität des Werkes.
Nächsten Samstag schaue ich mir die Ausstellung nochmals an.
Sonntag, 21 September, 2008
Alex Katz - jetzt hat es ihn erwischt - hat die Arschkarte in der Kunstzeitung gezogen
Jetzt hat es also Alex Katz erwischt. Auf ihn ist die Kontroversen-Arschkarte in der neuesten Ausgabe (9/2008) der K-Zeitung gefallen. Da haben sich die Macher eine hübsche Sudelecke ausgedacht. Hier darf jeder mal fröhlich draufhauen :"Hau den Lukas !" Das muss wohl Spaß machen, jedenfalls grinsen alle Beteiligten auf den Bildchen fröhlich vor sich hin. Für den Leser ist es aber völlig uninteressant auf diesem Niveau Mitteilung zu erhalten,wer von den Damen und Herren den Künstler "xy" mag oder nicht. Einige blamieren sich mit ihrer Schreiberei bis auf die Knochen. Aber zum Insider mit Consultingkompetenz für den Kunstmarkt reicht das allemal,was will man mehr.
Dieser Beitrag wurde zur Blutdrucksenkung geschrieben.
Schöne Skizzenbücher aus Indien - Beginn eines Landschaftsbuches
Heute habe ich ein neues Skizzenbuch aus Indien "eingeweiht" ! Das größere misst etwa 34X27 cm.
Der Einband ist aus alten Saris angefertigt. Die Seiten sind durch ein dünnes Pergamentpapier getrennt. Eigentlich sind diese Bücher als Fotoalbengedacht. Die meisten sind daher auch mit einer dunlen Filzpappe gefüllt. Ich habe mir aber die Exemplare mit weissen Papier herausgesucht.
Samstag, 20 September, 2008
Abbaye Silvacane
Auch in diesem Jahr haben wir die Abbaye Silvacane im Tal der Durance besucht. In dieser Monotypie habe ich die gesamte Blattgröße von 50X70 cm genutzt.Donnerstag, 18 September, 2008
Inspiration durch Zeichnungen von Alexander Johannes Kraut
Arbeiten des 1965 in Oberbayern geborenen Künstlers Alexander Johannes Kraut habe ich in der städt. Galerie Bietigheim vor einigen Jahren kennengelernt. Zunächst war er mir dort als Preisträger im Wettbewerb "Linolschnitt heute" aufgefallen. Später folgte dann eine Gruppenauststellung in der A.J. Kraut mit beeindruckenden Zeichnungen vertreten war. Ein kurzer Text zu dieser Ausstellung ist hier zu lesen. Diese Ausstellung war aus meiner Sicht eine der schönsten und interessantesten Ausstellungen in Bietigheim. Nicht zuletzt auch wegen der großformatigen Holzschnitte von Nikolaus Cinetto (über ihn gibt es im Internet so gut wie gar nichts,leider).
Heute abend habe ich entdeckt, daß es jetzt (endlich)auch eine Künstlerwebseite von Alexander Johannes Kraut gibt. Leider sind die Bilder auf der Webseite qualitativ nicht besonders gut und geben die Zeichnungen nur schlecht wieder.
Einen viel besseren Eindruck gewinnt man,wenn man sich die als PDF bereitgestellten Kataloge ansieht. Daher nachstehend direkt zwei Links zu Dokumenten auf der Webseite von Alexander Johannes Kraut.
Katalog der Linoldrucke (Link)
"Der Garten der Pfade, die sich verzweigen" Katalog Zeichnungen
Montag, 15 September, 2008
In den Reutwiesen bei Zaisersweiher - Monotypie
Sonntag, 14 September, 2008
Place des Augustins Aix en Provence - Monotypie
In diese Monotypie hat sich die Tricolore eingeschlichen. Vive la France
! Es war schön in Aix wie immer. Der Verkehr absolut desaströs, auch wie
immer. Schön auch die Landschaftsbilder in einer Buchhandlung, in der
Stadtmitte in der seit einigen Jahren ein lokaler Künstler ausstellt..
Freitag, 12 September, 2008
Kürzlich entdeckt: "Nicolas de Stael - Überlegungen zu Karriere und Nachleben" Dissertation von Petra Oepen
Derzeit lese ich über den bekannten Maler Nicolas de Stael. Im Netz ist eine sehr interessante Arbeit zu lesen,auf die ich aufmerksam machen möchte: "Nicolas de Stael - Überlegungen zu Karriere und Nachleben" Dissertation von Petra Oepen 2008.
Die kunsthistorische Betrachtung hat manchmal etwas von der kaltherzigen Zerlegung eines Kadavers durch den emsigen Insektenforscher,speziell wenn man dies selbst durch die Brille des Künstlers sieht. Aber zweifellos hat diese Arbeit großen Wert nicht nur für Liebhaber der Werke de Staels, sondern darüber hinaus auch für Künstler. Der analytische Blick auf eine Karriere und die Methoden, nach denen posthum eine Legende gestrickt wird, ist allemal erhellend.
Donnerstag, 11 September, 2008
Abbaye Ganagobie - Provence
Das Kloster Ganagobie liegt auf einem Bergplateau von dem man eine herrliche Aussicht in das Tal der Durance hat. Das Kloster ist noch lebendig d.h. es gibt noch eine Anzahl von Mönchen,die dort leben. Besichtigungen sind daher auf bestimmte Zeiten beschränkt und es kann auch "nur" die Klosterkirche mit den berühmten Bodenmosaiken betreten werden. Der Kreuzgang und andere innere Bereiche des Klosters sind für Besucher nicht zugänglich. Auch dieses Jahr haben wir diesen stimmungsvollen Ort besucht.
Dienstag, 09 September, 2008
Ein gut gekochtes drei Minuten Ei aus Amerika - Kathan Brown : Am Rand des Chaos - Kunst und Wahlkampf in USA
Montag, 08 September, 2008
Chapelle St. Louis - Provence
Diejenigen, die schon einmal auf der N 981 zwischen Uzes und Pont du Gard unterwegs gewesen sind, erinnern sich vielleicht an die bemerkenswerten Herrenhäuser mit Säulen und eingebauter Kirche,die im Vorüberfahren zu sehen sind. Am Vortag hatte ich in Noves eine Mappe mit sehr schönem Aquarellpapier Moulin de Larroque (400gr/qm,31X45 cm) erstanden. Das Papier ist wirklich großartig und sehr standfest, so war es selbst bei ordentlichem Wind möglich ohne Malbrett,das Papier auf dem Boden vor mir liegend, diese Tusche/Aquarellskizze anzufertigen. Auf der Rückseite der Gebäude befindet sich übrigens ein kleines,verfallendes Kuppelgebäude mit einem Halbmond auf der Kuppelspitze.
