Dezember 2008
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Mittwoch, 24 Dezember, 2008
Landschaft für Kirkeby No. 7
Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.
Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.
Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.
Hier: Seite 24 + 25, Landschaft in Tusche,Samstags vor der Natur gezeichnet
Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)
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"Am Wochenende fuhren mein Freund Gunnar und ich mit dem Rad hinaus in die Natur. Im Rucksack hatten wir Papierrollen von der biligsten Sorte. Unsere Tuschfedern schnitzten wir uns aus dem Schilf der Seen des Nordseelandes. Das hatte auch Van Gogh getan, lasen wir bei Irving Stone. Oft malten wir sehr große Tuschezeichnungen, das Papier breiteten wir auf der Erde aus und beschwerten es mit großen Steinen an den Ecken. Das hatten wir nirgends gelesen" (Per Kirkeby, "Der Starenkasten",Bern- Berlin 1998)
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Freitag, 12 Dezember, 2008
Abbaye Ganagobie - Edition Handdruck geht in Weihnachtsferien
Dienstag, 09 Dezember, 2008
Uzes im Languedoc - Roussillon , Monotypie
Uzes ist immer einen Besuch wert. Der mittelalterliche Stadtkern ist einmalig, es werden große Summen in die Restauration der Renaissancegebäude gesteckt. Trotz des großen Andrangs von Touristen besonders an Markttagen hat die Stadt ihr besonderes Flair bewahrt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale St. Theodorit. Auch in diesem Jahr konnten wir eine interessante Ausstellung besuchen : Radierungen aus den Vedute di Roma von Piranesi. Für mich ein wunderbarer Zufall.
Montag, 08 Dezember, 2008
Romantische Rülpser der Neuzeit - erklärt vom Hofhistoriker des RebellTV
Heute auf RebellTv gefunden: Essentieller Beitrag zur romantischen Befindlichkeit von heute, Andreas Baader zitierte Eichendorf, Wilhelm Busch zermahlt die romantischen Buben Max und Moritz und der Irrsinn der Bloggerei. Jeder ist ein bisschen Werther und bietet Identität und Heimat an.
Das ist wohl auch ein Grundthema hier.
Sonntag, 07 Dezember, 2008
Ortsansicht Diefenbach - Ausstellung Robs Mayer - was bleibt ?
Heute geht eine kurze Ausstellung mit Werken des in Maulbronn geborenen Malers Robs Mayer zu ende. Robs Mayer hat eine sehr moderne und freie Bildsprache entwickelt, die besonders in seinen Aquarellen zum Ausdruck kommt. Der Künstler und sein Werk sind einem großen Publikum unbekannt. Man kann ihm wahrscheinlich bestenfalls lokale Bedeutung beimessen, ganz zu schweigen von einer angemessenen Position am Kunstmarkt.
Was bleibt also ? Das über den Tod hinausreichende Interesse eines kleinen Kreises von Kunstfreunden und deren Dankbarkeit für das Geschenk gelungener künstlerischer Arbeit, mehr nicht. Aber machen wir uns nichts vor, das ist es was alle Künstler (auch) antreibt : ein kleines Stückchen Unsterblichkeit zu ergattern, malen und zeichnen gegen das Vergessen, das tun sie alle. Der eigenwillige Robs Mayer hat es geschafft, zumindest in Maulbronn.
