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Montag, 15 Februar, 2010
Provencalische Architekturdetails in Carpentras
Carpentras gehört zu den Orten, die wir auf unseren Reisen in die Provence fast immer besuchen. An einem der Markttage kann man sich ins Verkehrschaos und Menschengetümmel stürzen. Dann sind gute Nerven gefragt, bis sich dann doch noch irgendwie und irgendwo ein Parkplatz findet. Seit einigen Jahren wird die barocke Kathedrale Saint Siffrein renoviert. Jetzt reflektiert der helle, gereinigte Stein das Sonnenlicht und macht den zentralen Platz mit Cafes noch schöner.
Beim Gang durch die alten Stadtteile sind immer wieder schöne Architekturdetails, wie zum Beispiel diese Verzierungen auf einem Balkon, zu entdecken.
Mittwoch, 20 Januar, 2010
Ein Ausflug in die Toskana
Robyn Sinclair, eine Künstlerin, die in Italien lebt, hat mir freundlicherweise eine ihrer kleinen Landschaftsskizzen zu einem Ausflug in die Landschaft der Toskana zur Verfügung gestellt. Robyn Sinclair hat ihre eigene Sicht auf die Landschaft in ihrer Umgebung und weiss diese in wunderschöner Guachemalerei darzustellen. Beeindruckend ist die Weite der Landschaft und das Licht der Wintersonne, die sie auf so kleinem Format stimmungsvoll eingefangen hat. Aus meiner Sicht das schönste Winterbild,das ich seit langem gesehen habe.
Samstag, 09 Januar, 2010
Blumen Improvisation III - Stilisierte Rosen in Mischtechnik
Ebenfalls in einer Mischtechnik aus Monotypie, Guache und Ölpastellen ist diese Arbeit entstanden. Der Hintergrund wurde teilweise in als Collage bzw. Scherenschnitt verändert. Zahlreiche Blumenmotive sind als Reproduktionen im Shop erhältlich.
Mittwoch, 23 Dezember, 2009
Blumen Improvisation II - Mischtechnik
Bei der Produktion von Monotypien fallen immer wieder Ausschussbögen an, die ich aufhebe für eine spätere Verwendung als Experimentierfeld. Durch kleine Veränderungen, Übermalungen mit Guache und Ölpastellen ist dieses Blumenstillleben entstanden. Meinen Lesern danke ich für die in 2009 geschenkte Aufmerksamkeit und wünsche ihnen frohe Weihnachten und ein gutes,gesundes Jahr 2010. Nach Silvester wird hier wieder gebloggt, bis dahin gönne ich mir eine kleine Pause. Die Pläne für 2010 sind schon gechmiedet, die Karte ist gezeichnet und die Reise kann beginnen.
Montag, 23 November, 2009
Saint Jean, Saignon, eine romanische Kapelle
Saignon, ein kleiner Ort in malerischer Bergrandlage im Luberon, ganz in der Nähe von Apt, ist bekannt durch die Kirche Notre-Dame, die unter anderem antike Bauelemente sowie einen frühchristlichen Tafelaltar aus Maror enthält. Bei unserem Besuch wurden Restaurierungsarbeiten in den Seitenschiffen ausgeführt . Saint Jean ist eine zum Wohnhaus umgebaute romanische Kapelle, die am höchsten Punkt des Ortes steht. Hier befinden sich auch die Reste einer mittelalterlichen Burg.
Montag, 16 November, 2009
Provence Kalender 2010
Provence Calendar 2010Der Provence Kalender 2010 ist inzwischen fertig geworden. Wie im vorherigen Jahr ist der Kalender im Format A2 (40 x 59,4 cm ) gedruckt. Das Kalendarium wurde auf ein Minimum reduziert, um den Bildern, die diesmal alle im Hochformat gedruckt wurden, mehr Raum zu geben. Die Reproduktionen erreichen damit fast genau die Größe der Originale.
Mittwoch, 11 November, 2009
Saint Donat - frühe Romanik in der Provence
Mit gespannter Erwartung machten wir uns auf den Weg nach Saint Donat. Den Schilderungen unserer Reiseführer zufolge erwartet den Besucher von Saint Donat etwas ganz besonderes.
Über die N100, die Hauptstrasse im Tal der Durance geht der Weg in Richtung Sisteron, vorbei an Peyruis und der Abzweigung zur Abbaye Ganagobie, dann biegt man ab auf die N101 in Rictung des Lure-Gebirges. Nach kurzer Fahrt sieht man das Kirchenschiff von St. Donat auf einem Hügel aus den Eichenwäldern hervorragen. An einer scharfen Strassenkehre kann man das Fahrzeug zurücklassen und auf einem steinigen Weg zur Kirche aufsteigen.
Das Kirchenschiff ist durch Gitterstäbe verschlossen, ein stiller Ort mit besonderer Atmosphäre. Im Umkreis sind noch Überreste des ehemaligen Klosters zu erkennen. Der Kirchenbau beeindruckt durch die schlichte Bauweise und harmonische Geometrie. Die Sonne wandert schon recht schnell am Nachmittag, wir beobachten mit Muße das Spiel von Licht und Schatten im Inneren. Zauber des Ortes beginnt zu wirken. Eine Aquarellskizze auf Knien ist schnell und spontan entworfen, das Thema : Leuchtender Stein gerahmt von Eichen und Gestrüpp gegen den blauen Himmel. Unbemerkt ist reichlich Zeit vergangen wie wir erstaunt beim Blick auf die Uhr feststellen, beim Abstieg beschliessen wir wieder zu kommen.
Der 1953 geborene Künstler Mauricio Bonato hat eine beeidruckendes Projekt aus Photoserie, Malerei und Video : Saint Donat betreten ins Netz gestellt. Diese Arbeiten vermitteln einen starken Eindruck des Ortes.
Donnerstag, 01 Oktober, 2009
Am Klosterberg Maulbronn
Dieses kleine Fachwerkhäuschen steht mitten in den Terrassen am Klosterberg Maulbronn. Ein Rundgang durch die historischen Weinbergterrassen lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Hier wachsen die süssesten Brombeeren und der Blick auf die Klosteranlage und in das Tal der Salzach führt den Betrachter auf eine rasante Zeitreise vom Mittelalter zur Neuzeit.
Weitere Tips für Wanderer hält die Stadt Maulbronn bereit.
Freitag, 25 September, 2009
Der Feldweg
Der Mythos Feldweg, nachzulesen bei Heidegger, liegt in den letzten Zügen nicht nur Dank Flurbereinigung. Was soll`s alles nur Sentimentalitäten, Landschaft ist ein Prozess. Meistens einer den die Landschaft verliert. Wer sich mit Landschaft und ihrem Bild beschäftigt hat es nicht leicht. Mit ihrem Hinweis auf den Vortrag "Manufactured Landscapes" des Landschaftsfotografen Ed Burtynsky hat Lindsay Olson die Wunde in dieser Woche wieder aufgerissen.
Sonntag, 13 September, 2009
Der Spaziergang - Baumlandschaft nach einer Skizze
"Indem ich wie ein besserer Strolch, feinerer Vagabund und Tagedieb oder Zeitverschwender und Landstreicher so des Weges ging...." (Der Spaziergang, Robert Walser).
Mittwoch, 19 August, 2009
Kloster Maulbronn - Monotypie aus einer Skizze im Vorübergehen
Aus einer flüchtigen Skizze im Vorübergehen ist diese Monotypie im
Format 70X50 cm enstanden. Auch als Einwohner der Stadt Maulbronn ist
die Klosteranlage für mich immer noch etwas Besonderes. Die Bedeutung
und Wertschätzung hat in den vergangenen Jahrzehnten in der
Öffentlichkeit zugenommen, insbesondere auch wegen der touristischen und
Image-Vermarktung der Anlage und der umliegenden Landschaft. Mit über
170 000 Besuchern pro Jahr rangiert Maulbronn an zweiter Stelle hinter
Heidelberg was die Besucherzahlen anbetrifft. Als Stoff für Bilder ist
das Kloster total abgegrast und konsumiert, wie das Heidelberger
Schloss, der Blick darauf ist daher oft müde. Aber es gibt eben auch
die Gelegenheiten zu denen man wieder einen neuen und neugierigen Blick
auf Gewohntes wirft.
Montag, 13 Juli, 2009
Der Schwarzseher - Danke Schmincke -2
Vor einiger Zeit hat sich überraschend ein freundlicher Mitarbeiter der Fa. Schmincke telefonisch bei mir gemeldet und einige Erklärungen zum Thema VanDyk Braun abgegeben. Danach ist der Abgang, des von mir geliebten Farbtones einer längst fälligen Revision bzw. Verbesserung der Produktpalette geschuldet. Aus den Restbeständen hat man mir zwei kleine Tuben des alten Farbtones kostenlos zur Verfügung gestellt,vielen Dank dafür. Mit dabei eine kleine Tube Neutralschwarz zum Ausprobieren und eine Zange zum Aufschrauben von eingetrockneten Tubenverschlüssen bei Aquarellfarben.
Nach meinem Eindruck hat das Schwarz eine leichte Abweichung nach Grün. Zum Abdunkeln von anderen Volltönen ist Neutralschwarz sicher gut einsetzbar, aber in verdünnter Form unterscheidet es sich natürlich von VanDyk Braun.
Inzwischen habe ich auch Varianten von Sennelier und Winsor&Newton probiert und festgestellt, daß der Farbton von Sennelier der früheren Schmincke-Version am nächsten kommt, aber eben nicht so "lebendig" ist, sondern eher stumpf in Richtung Umbra tendiert.
Zurück bleibt ein durch den Fortschritt der Technik in seinen Ausdrucksmöglichkeiten verstümmelter Künstler, in der Gewissheit, daß dies alles nur zu seinem Besten geschah. Die daraus resultierende Mimik ist in der Monotypie sehr gut eingefangen, wie ich meine.
Die Stimmungslage könnte man als Neutralschwarz bezeichnen. Gewisser Trost erwächst aus der Möglichkeit, beim nächten Plein Air Ausflug eingetrocknete Aquarelltuiben mit der beeindruckenden, eigens für diese Zwecke als Zubehör durch die Fa. Schmincke lieferbaren, Zange mühelos zu öffnen.
Sonntag, 05 Juli, 2009
Les Alpilles - Landschaft in den Alpillen - Monotypie in Ölfarben
Die kleinen Alpen sehen aus der Ferne wie große Berge aus. Die ausgebleichten Felsflanken mag man aus großer Entfernung sogar für Schneefelder halten. Bei näherer Betrachtung werden die Alpillen zu einer Hügelkette mit interessanter Kalkbodenvegetation. Leider haben in den letzten Jahren Waldbrände zu oft die mühselig aufgeforsteten Flächen zerstört. Es gibt verschiedene schöne Routen und regelrechte Passstrassen mit sehr schönen Ausblicken in die Landschaft.
Dienstag, 30 Juni, 2009
Saint Remy de Provence - eine großformatige Monotypie in Ölfaben
Das vor einiger Zeit monochrom im Hochformat bearbeitete Motiv aus St. Remy habe ich erneut im Querformat und in mehreren Farben neu bearbeitet. Dabei habe ich erstmalig das VanDyck Braun der Firma Sennelier , das sehr nahe an mein gewohntes Braun von Schmincke herankommt verwendet. Das Format dieser Monotpie beträgt ca. 48X58 cm und füllt somit bis auf einen schmalen Rand das Blattformat von 50X70 cm aus.
Montag, 22 Juni, 2009
Simiane la Rotonde ,Provence - Monotypie in Ölfarbe
Freitag, 19 Juni, 2009
St. Gabriel - Provence, ein Ort der Stille

Sonntag, 14 Juni, 2009
Die heitere Abbaye Silvacane - Fensterdetail
Im Refektorium der Abbaye Silvacane befinden sich außergewöhnlich schöne, neuzeitliche Glasfenster. Die Glasmalerei besteht aus unzähligen Farbtupfern in transparentem Gelb, Ocker und Rot die das einfallende Licht färben. Bleim Blick hinaus erkennt man noch schemenhaft die Bäume.(In diesem online Fotoarchiv Images du Patrimoine befinden sich einige Aufnahmen, die aber nur einen schwachen Eindruck von der Wirkung dieser Fenster vermitteln)
Das Muster wurde von Sarkis, einem in Istanbul geborenen Künstler, entworfen, der fünf Mitglieder einer Familie einlud an dem Muster durch ihre Handabdrücke mitzuwirken. In diesem Raum ist man bei Sonnenschein geradezu in warmes Licht getaucht. Die dadurch hervorgerufene Atmosphäre ist einzigartig. Zu diesen Gllasfenstern gibt es einen Katalog in Französisch (Sarkis a' Silvacane). Ich habe jedenfalls beim letzten Besuch 2008 zahlreiche Fotos gemacht, die ich in einem privaten Fotoband zusammenstellen möchte.
Samstag, 16 Mai, 2009
Rapsblüte bei Maulbronn
Der Rapsanbau ist immer noch sehr beliebt in der hiesigen Gegend und eine Wanderung durch die blühenden Rapsfelder zählt zu den Besonderheiten des Frühjahrs. Leider ist die Blüte schon fast vorbei. Der Höhepunk liegt schon zwei Wochen zurück.
In einigen Skizzen und Fotos habe ich auch dieses Jahr versucht etwas von der gelben Pracht festzuhalten.
Sonntag, 10 Mai, 2009
St. Remy de Provence
Die neueste Monotypie zeigt ein Haus an der Ringstrasse um den alten Stadtkern von St. Remy de Provence. Als Tourist ist man auch in der Zeit der größten Mittagshitze unterwegs und wird dafür mit kontrastreichen Motiven belohnt, den Durst und eventuell einen Sonnenbrand gibt es gratis dazu. So bleiben die Erinnerungen lange frisch. Zum Glück gibt es viele Strassencafes in St. Remy, die eine gut gekühlte Petit Pression servieren und schliesslich kann man auch in die schattigen Räume des Musee Estrine flüchten.
Wer sich für van Gogh in St. Remy interessiert findet hier eine interessante Quelle (englisch) Van Gogh in St.Remy, entnommen der sehr informativen Website Vincent Van Gogh - Resources for Art Lovers.
Samstag, 11 April, 2009
Graf Pückler als Tourist in Arles
Ein kleines Künstlerbuch, das sich mit Graf Pückler befasst, ist fertig gestellt:
Hermann
Graf von Pückler
Ein Auszug aus den Jugendwanderungen
Tagesnotiz
vom 12. September 1809
Gestaltung, 6 monchrome Illustrationen , Nachwort
Edition Handdruck
Schrift
: Vollkorn
Friedrich Althausen
99423 Weimar
Laserdruck auf
Hahnemühle Bamboo 105 gr/qm
Format A5, 24 Seiten
Preis: €
7,50 + Porto
Ende 1809 begann der 24-jährige, ehemalige Offizier der Garde du Corps zu Dresden seine Reiseerlebnisse, die aber erst mehr als zwei Jahrzehnte später (1835) unter dem Titel "Jugendwanderungen" publiziert wurden, in Marseille aufzuzeichnen.
Die Reise des jungen Grafen Pückler durch die Provence war ein Abschnitt einer ersten ausgedehnten Reise von drei Jahren bis zur Rückkehr nach Muskau 1810. Zuvor war Pückler schon längere Zeit in Süddeutschland und der Schweiz unterwegs gewesen, um dann zusammen mit seinem Weggefährten Wulffen auf einem Kahn, der spanische Truppen transportierte, von Lyon auf der Rhone bis nach Avignon zu reisen. Von dort führte der Weg, nach dem obligatorischen Abstecher zu den Fontaine de Vaucluse, über die traditionellen Stationen der Grand Tour Nimes und Montpellier nach Arles. Danach ging die Reise weiter über St. Remy und Orgon nach Marseille. Von dort schiffte man sich üblicherweise nach Italien ein.
Der Tag Mitte September in Arles verläuft eher enttäuschend. Der "tolle" Pückler erscheint noch als typischer Tourist, der weitgehend ausgetretene Pfade beschreitet. Für die Ereignislosigkeit des Tages entschädigt Pückler sich und den Leser mit einer umständlichen und reichlich verzierten Schilderung des provencalischen Stierkampfes. Diese geht nicht auf eigene Erlebnisse, sondern auf einen nicht namentlich genannten Gewährsmann zurück. Pückler hat demnach in Arles keinen einzigen Stierkampf gesehen, seine Beschreibung ist wahrscheinlich die Ausschmückung eines ihm als Reiselektüre vorliegenden Textes.
Später wird sich seine Reiselust zu voller Blüte entfalten und aus dem Touristen wird der rastlose Reisende, der nicht nur Eindrücke und Andenken sammelt, sondern letzlich in Folge der Reisen tiefgreifend verändert wird.
Im Vorwort zu den Jugendwanderungen bittet Pückler seine Leser um Nachsicht mit seinen Aufzeichnungen, die er nicht überarbeitet aber gekürzt hat, um "der Frische des Kolorits und der Naivität des jugendlichen Ausdrucks nicht zu schaden". Pückler war sich offensichtlich der Schwächen seiner ersten schriftstellerischen Versuche bewußt und wollte Enttäuschungen vorbeugen, insbesondere nach dem großen Erfolg seiner zuvor anonym veröffentlichten "Briefe eines Verstorbenen".Im Überblick auf den gesamten Lebenslauf scheint der 12. September 1809 im Leben des späteren Fürsten unbedeutend. Vielleicht ist es gerade die Ereignislosigkeit,der Kontrast zum ansonsten turbulenten Dasein des Fürsten Pückler, der veranlasst, hier innezuhalten und nachdenklich zu werden. Die Illustrationen zeigen sechs aktuelle, neuzeitliche Ansichten von Arles und Umgebung, sowie einige Architekturdetails aus dem Inneren des Rathauses und des Portals der Kathedrale St. Trophime.
Sonntag, 05 April, 2009
Uzes - Südfrankreich
Das Wahrzeichen der Stadt Uzes ist der hoch aufragende Turm der Kathedrale St. Theodorit. Im Innern der Kirche ist der einbalsamierte Leichnam St. Firmins (Bischof von Uzes im 6. Jh.n.Chr.)aufgebahrt, eine der beeindruckendsten Reliquien , die ich bisher in Südfrankreich gesehen habe. Um die Mittagszeit werfen die Gebäude harte Schatten und nur wenige Menschen sind noch in der Stadt unterwegs. Der Betrieb beginnt erst wieder nach der Mittagspause gegen 14.30 h. Die historischen Gebäude sind in den letzten Jahren mit großem Aufwand restauriert worden. Der historische Ortskern ist sehr sehenswert, insbesondere der Marktplatz mit den umlaufenden niedrigen massiven Arkaden.
Andre Gide hat häufig seine Sommerferien in Uzes verbracht und unter anderem "Stirb und werde" hier geschrieben.
Samstag, 28 März, 2009
Feria 2009 - unblutiger Stierkampf Course camarguaise
Als "Nebenprodukt" meiner Beschäftigung mit Fürst Pückler ist gestern abend ein Stierkampfplakat entstanden. Die Feria beginnen in diesem Jahr in Arles Angang April und die damit verbundenen Volksfeste sind ein besonderes Erlebnis. Ich bin kein Anhänger der blutigen Variante, sondern bestenfalls der unblutigen provencalischen Course camarguaise. Die Stiere werden nicht getötet, sondern können über mehrere Jahre an den Wettkämpfen teilnehmen. Der Ablauf ist im übrigen auch weitaus dynamischer wie diese Fotos zeigen
Toro mit Spätzle ist allerdings auch eine Spezialität der guten Küche im Mas des Gres.Samstag, 21 März, 2009
Montmajour in der Provence
Die Abbaye Montmajour mit dem angebauten Renaissance Schloß liegt nicht weit von Arles entfernt. In dieser Gegend hat sich der gute Vincent oft herumgetrieben und in sengender Hitze seine Bilder gemalt.
In den Räumen herrscht eine unvergleichliche Atmosphäre, wobei die Kirche und der Kreuzgang bei mir den stärksten Eindruck hinterlassen. Draussen fasziniert die Nekropole, die von Lucien Clergue 1955 in zeitlosen Schwarzweiss Photographien dokumentiert wurde. Vor fast genau einem Jahr habe ich zuletzt eine Monotypie mit einer Ansicht aus ähnlicher Perspektive (Blick aus dem Kreuzgang zum Schloss) hier veröffentlicht.
Mittwoch, 18 März, 2009
Arles - Monochrome Monotypie
Diese Monotypie im Din A4 Format ist gehört zu einer Serie über die Stadt Arles. Die Monotypien sollen als Illustrationen zu einem kleinen Buchprojekt Verwendung finden.
Hier ist ist der Place de la République mit Blick auf das Rathaus dargestellt.
Samstag, 14 März, 2009
Mas en Provence - Monotypie
Dies ist eine weitere Version des "Mas en Provence" in den Farben des Spätsommers. Wer sich für die Kulturgeschichte und Architektur der provencalischen Landhäuser interessiert, findet eine hervorragende Publikation bei Actes Sud,dem Verlag in Arles :
Maison rurales et vie paysanne en Provence von Jean-Luc Massot. In diesem Buch werden die verschiedenen Haustypen mit allen Details vorgestellt. Der Band ist mit zahlreichen Fotos von noch erhaltenen Häusern, Pläne und Aufrisszeichnungen illustriert.
Sonntag, 08 März, 2009
Salon de Provence - Monotypie
Mittwoch, 04 März, 2009
Der Umzug - Illustration zu einem Roman von Georges Simenon
"Der Umzug" ist der Titel der zweiten Illustration nach einem Roman von Georges Simenon. Das Buch erzählt die Geschichte des Emile Jovis,der mit seiner kleinen Familie in eine Pariser Trabantenstadt umgezogen ist. Clairvie heisst die Siedlung, aber im Leben der Hauptfigur ist bald gar nichts mehr klar.
Der Ortswechsel zieht weitreichende Folgen nach sich. Jovis gerät in den Sog eines kleinkriminellen Mileus der schäbigen Bars und Autodiebe. Sein Ausflug aus den eigenen engen Verhältnissen in die fremde Welt seiner offensichtlich zügellos lebenden Nachbarn wird zum tragischen Debakel. Simenon schildert, wie das wohl geordnete Leben des Leiters eines Reisebüros aus den Fugen gerät. Mich hat immer beeindruckt, wie glaubwürdig Simenon die unterschiedlichsten Charaktere und Mileus schildern kann, darin erscheint er mir als Autor einzigartig.
Simenon führt im sehr kurzen Vorwort des Buches aus: "Manche Kritiker, wenn auch nicht viele, und einige an schöne dicke Bücher gewöhnte ausländische Verleger haben mir vorgeworfen, daß ich nur kurze Romane schreibe. Für dieses Buch trifft das in besonderem Maße zu. Ich hätte es noch in die Länge ziehen können, doch dann hätte ich das Gefühl gehabt, meine Leser und mich selbst zu betrügen." Georges Simenon, Epalinges 27.Juni 1967
Die Fähigkeit eine Geschichte sehr prägnant und ohne viele Worte zu erzählen schätze ich an Simenon besonders. Nach der Lektüre von Simenon sind mir sehr dicke Bücher mehr als suspekt geworden. Die meisten davon taugen nichts.
Der Umzug -- Georges Simenon
Diogenes Taschenbuch,deutsche
Erstausgabe 1990
ISBN 3 257 21797 8
Buchzustand gut, 183 Seiten
Preis:
€ 59.- inkl. Versandkosten Europa
Im Preis enthalten ist die
hier abgebildete Illustration/Monotypie, Öl auf Papier,Format DIN A4
Dienstag, 03 März, 2009
Mas en Provence - Monotypie
Dieses Motiv geht auf den Besuch in Banon im vergangenen Jahr zurück. Auch im Provence Kalender für das kommende Jahr 2010 soll ein Mas en Provence enthalten sein. Die Arbeiten dazu schreiten munter voran.
Sonntag, 01 März, 2009
Zypressen in Bonnieux Monotypie
Als Besucher von Bonnieux in der Provence muss über viele Stufen den Bergvorsprung, auf dem eine alte Kirche mit dem weithin sichtbaren Turm steht, erklimmen. Die Aussicht von dort ist wunderschön, vor allem nach nach Süd-Westen hinüber zum Mont Ventoux. Oben auf dem Plateau weht meistens ein starker Ostwind, der die Zedern, Pinien und Zypresssen formt.
Dienstag, 24 Februar, 2009
Georges Simenon - Der Grenzgänger - Buchillustration Monotypie
Ich löse meine Sammlung von Non-Maigret Romanen (Diogenes Taschenbücher)
auf und biete diese nun nach und nach im Weblog zum Verkauf an. Zu jedem
Band gibt es eine original Monotypie als Illustration im Format DIN A4
dazu.
Ich kann nicht genau sagen, wieviele Simenon Romane ich im
Laufe der letzten 15-20 Jahre gelesen habe. Jedenfalls stehen diese
inzwischen in drei Reihen hintereinander im Buchregal. Beim Lesen von
Simenons Büchern läuft bei mir ein Film im Kopf ab. Automatisch sehe ich
die Figuren und ihre Umgebung vor mir.
Die meisten Simenon Romane
habe ich in wenigen Stunden fast ohne Unterbrechung durchgelesen. Die
Titel und die Coverillustrationen waren für mich vor dem Kauf wichtig,
sie machten mich neugierig auf die Geschichte, welches Drama würde sich
ereignen ?
Nun setzte ich meine Phantasien auf Papier um und lasse
sie zu sichtbaren Bildern werden.
Der Anfang wird gemacht mit:
Der Grenzgänger -- Georges Simenon
Diogenes
Taschenbuch,deutsche Erstausgabe 1994
ISBN 3 257 22693 4
Buchzustand
gut, Umschlag mit einem Knick rechts unten
Preis: € 59.- inkl.
Versandkosten Europa
Im Preis enthalten ist die hier abgebildete
Illustration/Monotypie, Öl auf Papier,Format DIN A4
Sonntag, 22 Februar, 2009
Chapelle St. Louis - Provence Monotypie für einen Provence Kalender
Sonntag, 15 Februar, 2009
Banon in der Provence - ein Ort mit Buchladen

Wir besuchten Banon an einem sonnigen Markttag im September letzten Jahres. Diesmal hatten wir etwas mehr Zeit auch um die berühmte Buchhandlung Le Bleuet zu besuchen (Siehe auch Beitrag im Blog Wandern und Zeichnen). Es macht wirklich Spass in diesem Labyrinth von Räumen zu stöbern. Mich interessierte natürlich vor allem die Abteilung Kunst. Mitgenommen habe ich dann einen Band aus dem Verlag Editions Quest - France, Carnets de Voyage de peintres chinois (ISBN: 978-2-7373-4210-3). Auf 140 Seiten werden Reiseskizzen aus der Bretagne von acht chinesischen Malern und Zeichnern vorgestellt. Es ist sehr aufschlussreich zu sehen, wie diese Künstler sich die Landschaft der Bretagne erschliessen. Der Bogen ist von traditioneller Tuschmalerei bis zu Ölskizzen gespannt. Neben akademisch ausgebildeten Malern sind auch Arbeiten eines Autodidakten zu sehen.
Sonntag, 08 Februar, 2009
Les Alpilles - Monotypie - Provence
Die Alpillen sind eine sehr bekannte Hügelgruppe mit maximal ca. 400 Metern Höhe. Allerdings erwecken die Alpillen durch die kahlen,weiss-grau schimmernden Bergkuppen und die alpinen Formen in der Tat den Eindruck eines richtigen Gebirges. Die Landschaft rund um die Alpillen zählt für mich zu den schönsten Landstrichen in der Provence, besonders in der Abenddämmerung, wenn die Sonne ihr warmes Licht auf die Landschaft wirft . In dieser Monotypie sind die Konturen des Dorfes Eygalieres zu sehen. Ganz in der Nähe befindet sich die bekannte Kapelle St. Sixt.
Sonntag, 11 Januar, 2009
Pinien und Zypressen - St. Remy de Provence - Monotypie
Freitag, 02 Januar, 2009
St. Martha - Tarascon in der Provence
Freitag, 12 Dezember, 2008
Abbaye Ganagobie - Edition Handdruck geht in Weihnachtsferien
Dienstag, 09 Dezember, 2008
Uzes im Languedoc - Roussillon , Monotypie
Uzes ist immer einen Besuch wert. Der mittelalterliche Stadtkern ist einmalig, es werden große Summen in die Restauration der Renaissancegebäude gesteckt. Trotz des großen Andrangs von Touristen besonders an Markttagen hat die Stadt ihr besonderes Flair bewahrt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale St. Theodorit. Auch in diesem Jahr konnten wir eine interessante Ausstellung besuchen : Radierungen aus den Vedute di Roma von Piranesi. Für mich ein wunderbarer Zufall.
Montag, 08 Dezember, 2008
Romantische Rülpser der Neuzeit - erklärt vom Hofhistoriker des RebellTV
Heute auf RebellTv gefunden: Essentieller Beitrag zur romantischen Befindlichkeit von heute, Andreas Baader zitierte Eichendorf, Wilhelm Busch zermahlt die romantischen Buben Max und Moritz und der Irrsinn der Bloggerei. Jeder ist ein bisschen Werther und bietet Identität und Heimat an.
Das ist wohl auch ein Grundthema hier.
Sonntag, 07 Dezember, 2008
Ortsansicht Diefenbach - Ausstellung Robs Mayer - was bleibt ?
Heute geht eine kurze Ausstellung mit Werken des in Maulbronn geborenen Malers Robs Mayer zu ende. Robs Mayer hat eine sehr moderne und freie Bildsprache entwickelt, die besonders in seinen Aquarellen zum Ausdruck kommt. Der Künstler und sein Werk sind einem großen Publikum unbekannt. Man kann ihm wahrscheinlich bestenfalls lokale Bedeutung beimessen, ganz zu schweigen von einer angemessenen Position am Kunstmarkt.
Was bleibt also ? Das über den Tod hinausreichende Interesse eines kleinen Kreises von Kunstfreunden und deren Dankbarkeit für das Geschenk gelungener künstlerischer Arbeit, mehr nicht. Aber machen wir uns nichts vor, das ist es was alle Künstler (auch) antreibt : ein kleines Stückchen Unsterblichkeit zu ergattern, malen und zeichnen gegen das Vergessen, das tun sie alle. Der eigenwillige Robs Mayer hat es geschafft, zumindest in Maulbronn.
Sonntag, 30 November, 2008
Ein Maskaron in Avignon - Gegen trügerische Meisterschaft
" A lively and what is called a masterly handling of the chalk or pencil, are, it must be confessed, captivating qualities to young minds, and become of course the objects of their ambition. They endeavour to imitate these dazzling excellencies which they will find no great labour in attaining. After much time spent in these frivolous pursuits the difficulty will be to retreat.; but it will then be too late; and there is scarce an instance of return to scrupulous labour, after the mind has been debauched and deceived by this fallacious mastery.!
(Sir Joshua Reynolds, zitiert nach Rex Vicat Cole in the "artistic anatomy of trees" erstmalig publiziert 1915)
Freitag, 07 November, 2008
Gerhard Richter nervt (mich) und das auch noch im Wald
Letztes Wochende auf dem Büchertisch in der Kunstbuchhandlung : Gerhard Richter "Wald"
Ein fettes Buch mit hunderten von Seiten. Jeweils links Buchstabensuppe und rechts ein Foto eines jungen Laubmischwaldeswaldes (Esche,Ahorn etc.), wahrscheinlich eines Auewaldes, irgendwo bei Köln, wo man vorbeikommt,wenn man den Hund Gassi führt. Das Thema Wald wäre somit umfassend und abschliessend vom Großmeister totgeschlagen. Danke dafür !
Jetzt suche ich gerade das Link zum Buch und bekomme die Bestätigung zu Lokalität, Methode und Intention. Sauberle. Mit meinen Waldbildern werde ich mir nunmehr viel Zeit lassen können, mindestens bis zur nächsten Durchforstung im Hahnwald bei Köln
Dienstag, 14 Oktober, 2008
In den Strassen von Avignon - Begegnung mit dem Maskaron
Durch die Strassen von Avignon zu streifen ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Zahlreiche beindruckende Bauten aus der Renaissance sind noch erhalten. An den Fassaden findet man immer wieder so genannte Maskarons.
Samstag, 20 September, 2008
Abbaye Silvacane
Auch in diesem Jahr haben wir die Abbaye Silvacane im Tal der Durance besucht. In dieser Monotypie habe ich die gesamte Blattgröße von 50X70 cm genutzt.Montag, 15 September, 2008
In den Reutwiesen bei Zaisersweiher - Monotypie
Freitag, 22 August, 2008
Schläfrige Pferde - Monotypie
Die Skizze aus der vergangenen Woche habe ich zu einer Monotypie "Schläfrige Pferde" verarbeitet. Bei der Aufbereitung der digitalen Bilder stelle ich immer wieder fest, wieviel an Qualität bei der Darstellung auf dem Bildschirm verloren geht. Um diesen Verlust etwas zu kompensieren sind hier zwei Detailausschnitte abgebildet.
Sonntag, 17 August, 2008
Samstag, 09 August, 2008
Gewitter bei Schmie - Landschaftsstudie - Monotypie
Sonntag, 03 August, 2008
Donnerstag, 31 Juli, 2008
Spaß beim Schafskopf - Monotypie
In dieser Monotyie- Übung sind verschiedene Methoden miteinander kombiniert. Verwendet habe ich dabei "Materialien" in unmittelbarer Reichweite des Arbeitstisches.
Sonntag, 13 Juli, 2008
Istanbul - Monotypie in Ölfarbe
Den gestrigen Abend habe ich den letzten Eindrücken aus der Stadt Istanbul gewidmet. Eine kleine Skizze aus dem Frühjahr diente als Vorlage zu dieser Monotypie im Format 50X35 cm. Um die Sache locker anzugehen, habe ich das Skizzenbuch
auf den Kopf gestellt. Bilder die auf diese Weise erarbeitet werden haben eine ganz eigene Qualität,die man bei "normaler" Sicht der Dinge nicht zustande bekommt.
Sonntag, 06 Juli, 2008
Obstbaum bei Schmie - Monotypie in Ölfarben
Mittwoch, 11 Juni, 2008
Pfingstrosen Improvisation - Monotypie
Donnerstag, 05 Juni, 2008
Abendspaziergang Sonnenuntergang, Monotypie
Aus einer Schnellskizze am späteren Abend auf dem Rückweg von einer Exkursion nach Hohenklingen habe ich diese Monotypie im Format 35x50 cm entwickelt. Die Komposition folgt dabei der von Claude Lorrain bereits im 17. Jh entwickelten Bildsprache.
Freitag, 16 Mai, 2008
Rapsblüte - Monotypie in Ölfarben
Sonntag, 20 April, 2008
Cours de la Liberte',Lyon - Monotypie in Ölfarben
Diese Monoytpie geht auf eine kleine Skizze mit einem Pentel-Tuschefüller zurück. Im vergangenen Herbst habe ich mir mit der Zeichung die Wartezeit von ca. 45 Minuten für eine Tasse Espresso in einem Strassencafe in Lyon verkürzt. Heute fiel mir das kleine Skizzenbuch wieder in die Hände. Lyon ist eine sehr schöne Stadt mit vielen größeren und kleinen Buchläden. Es gibt auch noch zahlreiche Buchantiquariate, die bei uns schon so gut wie ausgestorben sind. Die Buchhandelslandschaft in Frankreich scheint mir trotz FNAC noch nicht so fllurbereinigt wie bei uns, wo die grossen Ketten die selbständigen Buchhandlungen schon weitgehend plattgemacht haben. Ich hoffe Frankreich wird sich die Vielfalt des Angebotes noch lange erhalten.
Sonntag, 30 März, 2008
Nelken und Lilien - Frühjahrsblumen -Monotypie
Montag, 24 März, 2008
Abbaye Montmajour - Provence - Monotypie
Freitag, 21 März, 2008
Herepian - eine Stadt in Südfrankreich
Die Kleinstadt Herepian ist das Zentrum der für seine Roseweine bekannten südfranzösischen Region Languedoc-Roussillion. Die großen Palmen am Strassenrand geben dem ansonsten eher unscheinbaren Ort ein besonderes Flair. Im Zentrum der Monotypie steht der Glockenturm der Kirche Saint-Martial.
Sonntag, 16 März, 2008
Eine Gasse in Arles,Provence - Monotypie in Ölfarbe
Sonntag, 02 März, 2008
St.Trophime, Arles - Monotypie in Ölfarben
Donnerstag, 21 Februar, 2008
Roßwag - eine Monotypie im Durchschreibeverfahren (Trace monotype)
Diese Monotypie ist ca. 40X60 cm groß und wurde in Roßwag, einem romantischen kleinen Ort im Enztal, auf Büttenpapier "gezeichnet". Ich habe dazu das von Paul Klee zur Vervielfältigung und Weiterverarbeitung seiner Zeichnungen angewandte Verfahren übernommen und etwas abgewandelt.
Anstatt eine fertige Zeichnung mit Hilfe eines selbstangefertigten Durchschreibepapiers zu kopieren, bin ich mit präparierten Papieren und einem Sperrholzbrett als Unterlage hinaus in die Landschaft und habe dort direkt ohne Korrekturmöglicheiten gezeichnet. Durch diese Arbeitsweise entstehen Arbeiten die mit anderen Mitteln nicht zu erzielen sind.
Kurth Wirth, der hervoragende Schweizer Illustrator, hat mit dieser Technik auch schon in den 60er und 70er Jahren gearbeitet. Seit einiger Zeit wird diese Technik auch wieder von jungen Grafikdesignern und Illustratoren wie zum Beispiel von David Foldvari verwendet.
Donnerstag, 17 Januar, 2008
St. Hilaire, Provence - Monotypie
Die Skizze zu dieser Monotypie ist im vergangenen Sommer in der Provence entstanden. Die kleine Abtei St. Hilaire besuchen wir regelmäßig und verbringen dort einige ruhige Stunden. Oft ist es so heiss,daß man gezwungen ist sich auf ein schattiges Plätzchen zurückzuziehen. Diese Zeichnung habe ich im Schatten des großen Holztores sitzend im Garten der Abtei angefertigt.

In der Farbmischung für diese Monotypie habe ich etwas dunkles Grün verwendet.
Montag, 07 Januar, 2008
In den Strassen von Arles - eine Monotypie
Freitag, 28 Dezember, 2007
Prieuré de Salagon - Provence ,Monotypie in Ölfarben
Diese Monotypie ist nach einer Reiseskizze aus diesem Sommer entstanden. Das Mauerwerk und die durch die große Hitze verbrannte Wiese hatten fast den gleichen Farbton,eine Mischung aus Ocker und gebrannter Siena. Diese Monotypie ist die erste einer Serie von 13 Monotypien mit Motiven aus der Provence, deren Ausführung für die nächsten Wochen geplant ist.
Dienstag, 13 November, 2007
Die romanische Kirche in Venasque, Provence, Monotypie
"Keep on going" (Weitermachen) ist eine der Methoden wie man nicht nur als Künstler Widrigkeiten überwinden kann. Nach diesem Motto ist auch diese Monotypie, an der ich nun gut eine Woche lang gearbeitet habe, entstanden. Es kommt immer wieder vor,daß das Bild irgendwie nicht so recht zustandekommen will. Ich nehme dann geduldig einen Anlauf nach dem anderen,weil ich weiss,daß der Knoten irgendwann platzt. Meistens wird diese Hartnäckigkeit mit zusätzlichen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten belohnt. In dieser "Übung" habe ich meine Techniken, um Strukturen und Tonwerte darzustellen,weiter entwickelt.
Grundlage für diese Monotypie war eine im Sommer diesen Jahres vor Ort angefertigte Skizze bzw. Zeichnung.
Mittwoch, 07 November, 2007
St. Gabriel - Provence- eine Monotypie in Ölfarbe
Sonntag, 28 Oktober, 2007
Kloster Maulbronn Monotypie
Mittwoch, 24 Oktober, 2007
Zwei Käfer - Monotypie in Ölfarben
Mittwoch, 26 September, 2007
Abbaye Montmajour- Provence - Monotypie und Skizzen - auf dem Sitzplatz von Vincent van Gogh
Mittwoch, 19 September, 2007
Mühlhausen an der Enz - eine Monotypie
Diese Monotypie mit einer Dorfansicht von Mühlhausen an der Enz habe ich schon vor etwa 2 Jahren angefertigt. Wie fast alle meine Monotypien liegt auch dieser Darstellung eine Zeichnung in einem Skizzenbuch zu Grunde. Die bestimmenden Farbtöne sind Indigo und ein etwas ins rötliche verschobenes Grau.
Samstag, 25 August, 2007
Piranesi Paraphrasen - Eine neue Serie von Monotypien in der Edition Handdruck
Vor einigen Wochen habe ich begonnen, Studien nach Arbeiten des berühmten Radieres, Architekten, Archäologen und Buchkünstlers Giovanni Battista Piranesi (1720-1788) anzufertigen. Schon zu Beginn diesen Jahres hatte ich den kleinformatigen Band "piranesi - The Etchings", im Taschenverlag erschienen, gekauft. Bis dahin war mir Piranesi eigentlich nur aus den Paraphrasen von Horst Janssen bekannt gewesen. Ein kurzer Besuch in einer Galerie,in der rund ein Dutzend großformatige Arbeiten zu sehen waren, hat dann den Wunsch ausgelöst, selbst Arbeiten nach Piranesi anzufertigen und zwar nach den "Vedute di Roma" ,135 Ansichten des antiken Roms, an denen Piranesi von 1747 bis zu seinem Tode gearbeitet hat.
Abgesehen von der Wirkung durch die teilweise ungewöhnlich großen Formate der Platten/Drucke, hat mich die ungewöhnliche Intensität der Darstellung sehr beeindruckt. Die in der Literatur immer wieder beschriebene, für die damalige Zeit revolutionäre Art der Darstellung und bis heute unübertroffene Qualität architektonischer Darstellungen wurde mir dadurch erst bewußt. Durch die Betrachtung von kleinformatigen Reproduktionen ist die Wirkung dieser unglaublichen Grafiken kaum nachzuvollziehen. Hinzu kam die für den heutigen Betrachter fast surreale Wirkung der Darstellung der antiken Ruinen in denen die dargestellten menschliche Figuren wie verloren in einer unwirklichen Phantasielandschaft erscheinen. Bekanntermaßen hat sich Piranesi vor allem bemüht durch seine Kunst die Überlegenheit der römischen Architektur gegenüber der griechischen Antike unter Beweis zu stellen. Heute wirken diese Darstellungen eher wie ein grandioser Abgesang auf den Untergang des römischen Reiches.
Besonders interessant war für mich eine Textpassage aus dem bei Taschen erschienen Band, die sich mit der städtebaulichen Situation Roms zur Zeit Piranesis befasst :" Eine fragmentarische und ungeordnete Stadt, ein verwüstetes Terrain von ländlicher Archaik,ver-,über und zugebaut mit architektonischen Zufallslösungen, die nicht miteinander harmonierten; gleichsam Inseln mit Bauten der Renaissance,der Gegenreformation, des Barock; Basiliken, Paläste, Kirchen, in denen feindselige Stile einander zurückzudrängen suchten, und all dies auf Kosten dessen, was die Römer der Antike nach Piranesis Meinung in sehr viel höherem Maße verwirklicht hatten: der organisch entwickelten Stadt, der "Urbs" (Zitiert aus: Luigi Ficacci, Piranesi- the Etchings, Taschen Verlag 2006, ISBN 3-8228-5094-2).
Manches davon erscheint mir auch heute noch aktuell wenn es um die Beschreibung von Städten und deren Entwicklung geht. Dadurch ergab sich eine Verbindung zu meinem Projekt Stadtlandschaft Stuttgart bzw. zu meinem eigenen Interesse an einer zeitgenössischen Form der Vedute. Daraus entstand letztlich die Idee zu einem weiteren Projekt "Piranesi - Paraphrasen"
Seit Anfang August ist eine Piranesi Ausstellung in Berlin zu sehen, eine kurze und prägnante Einführung kann im Kunst-Blog nachgelesen werden.
Sonntag, 15 Juli, 2007
Obstwiese - Monotypie
Diese Monotypie ist aus einer meiner kleinen Studien einer
Streuobstwiese bei Schmie entwickelt. Dem Thema Streubobstwiesen möchte
ich mein nächstes Jahresprojekt widmen. Streuobstwiesen sind zu allen
Jahreszeiten ein sehr interessantes Studienobjekt. Die knorrigen Stämme
und urigen Baumkronen erscheinen im Herbst manchmal wie ein
Skulpturenpark. Jeder Baum hat seine ganz eigenwillige Form, dennoch ist
der gemeinsame Bauplan der einzelnen Obstsorten schon von weitem zu
erkennen. Sowohl locker auf den Wiesen in Gruppen verteilt, als auch als
Solitäre am Wegrand,verleihen diese Bäume der Landschaft eine besondere
Atmosphäre.
Montag, 09 Juli, 2007
Petersfisch - Zeus faber - Monotypie
Montag, 02 Juli, 2007
Artischocken - Monotypie
Freitag, 15 Juni, 2007
Frischer Fisch - Erinnerungen an ein gutes Essen in Brügge

Dorade ist einer der schmackhaftesten Speisefische. Besonders zu
schätzen gelernt habe ich diesen Fisch durch meinen türkischen
Geschäftsfreund,der mich vor Jahren in Izmir in ein sehr gutes Lokal
eingeladen hatte. Die Messlatte für die Qualität gegrillter Dorade ist
für mich seither dort hängen geblieben. Dicht daran gelangten aber die
Köche des Lokals "Den
Dijver" in Brügge. Allerdings war die Zubereitung anders: in
Alufolie mit etwas Paprika und Zwiebeln gedünstet. Dazu gab es einen
ausgezeichneten Riesling aus dem Elsaß. Selten habe ich ein Lokal
erlebt, in dem der Service so reibungslos und unaufdringlich organisiert
ist.
Brügge - Monotypien
.
Samstag, 02 Juni, 2007
Ein Dorf am Abend - Hohenklingen
Montag, 28 Mai, 2007
Sommerfelder - Impressionen aus Hohenklingen
Die Landschaft um Freudenstein und Hohenklingen schenkt mir zahlreiche Inspirationen für neue Bilder. In dieser Monotypie wurden die Farben zahlreichen Schichten übereinander gelegt. Die Komposition habe ich aus eine kleinen Skizze,die ich gestern in der Nähe der Hausengert bei Hohenklingen gemacht habe, entwickelt
Samstag, 26 Mai, 2007
Hyazinthen - Monotypie
Bei diesem Handdruck habe ich auf Lösungsmittel verzichtet. Die
Arbeitsweise verändert sich und neue Möglichkeiten der Darstellung, die
ohne diese Umstellung nicht entdeckt worden wären, öffnen sich.
Donnerstag, 03 Mai, 2007
Lienzingen - eine Dorfansicht , Monotypie
Sonntag, 22 April, 2007
Lienzingen - ein Dorf
Lienzingen liegt ca. 4-5 km von Maulbronn entfernt. Der alte Ortskern ist noch sehr gut erhalten, sehenswert ist auch die Wehrkirche mit Resten der alten Verteidigungsmauer. Diese Monotypie im Format 60X40 cm ist im "Durchschreibeverfahren" vor Ort auf Aquarellpapier angefertigt.
Sonntag, 25 März, 2007
St. Gabriel , Provence, Monotypie im Transferverfahren
Sonntag, 18 März, 2007
Dresden Stallhof
Heute habe ich an meiner Dresden Serie weitergearbeitet. An einem kühlen Morgen im Oktober letzten Jahres hatte ich eine Skizze vom Stallhof angefertigt, die heute in Transfertechnik mit Ölfarbe als Monotypie gedruckt wurde.
Sonntag, 28 Januar, 2007
Rosenstrauß - eine kleine Nachmittagsbeschäftigung
Bei dem trüben Wetter heute kam mir die Skizze von einem Rosenstrauß aus dem vergangenen Jahr gerade recht.
Freitag, 05 Januar, 2007
Im Luberon, Provence
Mit diesem Motiv habe ich mein zweites "Kalender Projekt" Südfrankreich abgeschlossen. Diese jährliche Serie von 12-14 Drucken im Format 35X50 cm fertige ich hauptsächlich für meine Frau und mich als Erinnerung an schöne Tage in Südfrankreich an. In 2 Jahren möchte ich die Sammlung (ca.40-50 Motive) in einer öffentlichen Ausstellung zeigen. Alle Motive sind in der Kategorie Provence eingeordnet.
Impressionen vom Kreuzgang St.Sauveur, Aix-en-Provence
Nach mehreren Anläufen ist es uns in diesem Jahr gelungen an einer Führung durch den Kreuzgang von St.Sauveur,Aix-en-Provence,teilzunehmen. Viele der interessanten geschichtlichen Details vergisst man sehr schnell wieder. Aber jeder, der schon einmal den Kreuzgang einer Abtei besucht hat, kann sich gut an die intensiven Licht- und Schattenwechsel und die einzigartige Atmosphäre die dadurch erzeugt wird erinnern. Jeder Klosterkreuzgang hat aber,obwohl die Konstruktionsweise eigentlich sehr ähnlich ist, eine andere eigene Atmosphäre,die sich auch unabhängig von Tages und Jahreszeiten vermittelt ist. Den Kreuzgang im Maulbronner Zisterzienser Kloster habe ich natürlich schon oft besucht. Selbst im Sommer wirkt dieser Kreuzgang noch ernst manchmal auch schwer,aber immer auch meditativ und spiegelt damit noch etwas von der Zurückgezogenheit der Mönche wieder. Der Kreuzgang von St. Sauveur dagegen wirkt, sicher auch wegen der schlankeren und reich verzierten Säulen, heiter und strahlt auch ein ganz anderes "Selbstbewusstsein" aus.
Mittwoch, 03 Januar, 2007
Boote in St.Chamas, Etang de Berre, Südfrankreich
Im alten Hafen von St. Chamas ist nicht mehr viel los. Nur wenige kleine Fischerboote gibt es noch. Im neuen Hafen dagegen dümpeln die modernen Yachten dicht gedrängt vor sich hin. Ich habe mich für ein Bild mit den ausgemusterten, hinter Maschendraht gelagerten, abgewrackten Holzbooten entschieden. Die Sonne hat den weissen,rissigen Anstrich noch weiter ausgebleicht.
Dienstag, 02 Januar, 2007
Cucuron , Provence
Die langen Schatten der Nachmittagssonne haben mich zu dieser Studie inspiriert. Ein Besuch der Stadt Cucuron lohnt sich. Vom Burgberg St. Michel kann man den herrlichen Blick über den Ort geniessen
Fontvieille, Provence
Fontvieille ist ein kleiner Ort in der Nähe von Arles. Nicht weit davon ist die Moulin Daudet zu finden. Der durch seine Erzählungen ("Briefe aus meiner Mühle") über das Leben in der Carmargue bekannt gewordene Dichter hat sich in Fontvielle über 30 Jahre lang immer wieder aufgehalten.
Montag, 01 Januar, 2007
La Pagoda, Avignon
Die Feiertage habe ich genutzt um einige weitere Motive aus dem letzten Frankreich Urlaub für den Jahreskalender 2007 zu verarbeiten. Avignon ist bekannt vor allem durch den Papstpalast. Allerdings hat die Stadt darüber hinaus noch sehr viel mehr zu bieten, wie zum Beispiel interessante Hausfassaden.
Freitag, 29 Dezember, 2006
Mas en Provence
Ein "typisches" Haus in der Provence, im Tal der Durance gelegen, umgeben mit Bäumen und Feldern. Dieser Stereotyp eines Landschaftsbildes ist auch heute noch anziehend. Es ist gewissermaßen der Kristallisationskern um den sich die touristischen Vorstellungen und Erwartungen im Bezug auf das unbeschwerte Leben auf dem Lande in Südfrankreich ranken. Im Verlag Actes Sud, Arles, ist ein hervorragender Band von Jean-Luc Massot erscheinen, der sich ausführlich mit den verschiedenen historischen Hausformen und deren Entwicklung in der Provence beschäftigt (Maison rurales et vie paysanne en Provence ).
Der enge Zusammenhang zwischen Landschaft,Klima, Bewirtschaftung des Landes, dem bäuerlichen Leben und den daran angepassten Haus- und Siedlungsformen wird anhand von zahlreichen Beispielen aufgezeigt. Die Lektüre vermittelt interessante Fakten und Einsichten, die ein vertieftes Verständnis der provencalischen Landschaft fördern.
Donnerstag, 28 Dezember, 2006
St. Theodorit - Uzes
Uzes ist eine schöne Kleinstadt mit einem historischen Stadtkern. In der Kathedrale St.Theodorit sind in einem gläserenen Sarg die Gebeine von St.Firmin, dem vierten Bischof von Uzes zu sehen. St. Firmin werden wundersame Heilkräfte zugeschrieben.
Montag, 18 Dezember, 2006
Peyruis
Peyruis ist ein kleiner Ort im Tal der Durance. Auf einem Hügel sind die Reste einer Burg erhalten. Von dort hat man einen reizvollen Blick über die Dachlandschaft.
Notre-Dame-de-la-Major,Arles
Dies ist ein weiteres Motiv aus der Provence. Auch dieses Jahr werde ich wieder einen Wandkalender mit 12 Motiven gestalten. Von der nahe gelegenen Aussichtsplattform hat man einen sehr schönen Blick hinüber zur Abbey Montmajour.
Donnerstag, 14 Dezember, 2006
St. Hilaire - eine kleine Abtei bei Menerbes im Luberon
Die kleine Abtei St. Hilaire liegt etwas versteckt an einem Südhang unterhalb eines Waldstreifens in der Nähe von Menerbes. Hier haben wir in den Sommerferien wieder einmal einige sehr schöne Stunden verbracht.
Montag, 04 Dezember, 2006
Ortsrand Maulbronn
Zur Zeit beschäftige ich mich mit den "Ortsrändern" von Maulbronn. Was sieht man,wenn man sich dem Ort nähert und was wird in diesen Ansichten vermittelt ? Diese Zeichnung ist in einer einfachen Schabetechnik in Ölfarbe auf Papier entstanden.