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Montag, 11 Januar, 2010

Brandneu ..soeben erfunden MCT - das modulare Comic T-Shirt

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Der Fortschritt ist unaufhaltsam und der Kreativität werden ab jetzt keine Grenzer mehr im Weg stehen..überzeugen Sie sich selbst,wenn es mir noch nicht gelungen sein sollte!

Weiteres im Shop ...wir haben MCT für Sie!

Dienstag, 14 April, 2009

Die sieben Eichhörnchen - EIn Märchen für Erwachsene

Die sieben Eichhörnchen - Ein Märchen für Erwachsene

Schon im vergangenen Jahr ist mir ein fast zwanzig Jahre alter Text, eine kleine Rechtschreibübung für eines meiner Kinder, zufällig wieder in die Hände gefallen und mir war schnell klar, was damit zu geschehen hätte: Ein Märchen für Erwachsene von Kinderhand geschrieben.

Klabbriges Gerippe

Mittwoch, 04 Februar, 2009

Ein Portrait in Stücken

Selbstportrait - Edition HAnddruck  

Gelegentlich muss der Künstler ein kritisches Auge auf sich selbst werfen.

Mittwoch, 28 Januar, 2009

Der Bergdoktor - und die Lawine des Stumpfsinns

Der Bergdoktor und die Lawine des Stumpfinns  

Das konnte nicht gut gehen, der SOKO Ermittler als Bergdoktor im ZDF. Genauso gut könnte Lena Odenthal versuchen, die Leitung der Schwarzwaldklinik zu übernehmen. Aber seit Kommissar Ehrlicher Bundespräsident werden will, muss man wohl mit allem rechnen.

Montag, 26 Januar, 2009

Illustrationen zu einem Buchprojekt - Erinnerungen an einen Reisenden

Illustration Auto Mann Edition Handdruck  

Sich an jemanden zu erinnern scheint einfach, selbst nach vielen Jahren. Versucht man jedoch die scheinbare Fülle von erinnerten Bildern aufzuschreiben, stellt man rasch fest wie schemenhaft und dürftig diese Erinnerungen sind,wenn einmal die oberste Schicht abgetragen ist. Der Reisende ist eine Illustration zu einem kleinen, privaten Buchprojekt über Erinnerungen.

Der Reisende Illustration Edition Handdruck  

Samstag, 24 Januar, 2009

Tatort Berlin Ehrlicher geht´s nicht - der letzte Fall

Tatort Berlin Ehrlicher geht`s nicht - Edition Handdruck

Mission impossible, im Auftrag des Verfassungsschutz wird Kommissar Ehrlicher (P.Sodann,Mitte) als verdeckter Ermittler im roten Bereich eingeschleust. Die Bosse einer linken Laienschauspieltruppe (O.Lafontaine,Links u. L.Bisky,Rechts) stehen im Verdacht, die Republik untergraben zu wollen. Ehrlicher kommt in Bedrängnis, er soll als Bundespräsident für die Truppe aktiv werden !

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Nicht verpassen, die Sendung läuft am 23.Mai auf allen Kanälen !

Mittwoch, 24 Dezember, 2008

Landschaft für Kirkeby No. 7

Landschaft für Kirkeby no.5 Edition Handdruck

Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.

Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.

Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.

Hier: Seite 24 + 25, Landschaft in Tusche,Samstags vor der Natur gezeichnet

Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)

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"Am Wochenende fuhren mein Freund Gunnar und ich mit dem Rad hinaus in die Natur. Im Rucksack hatten wir Papierrollen von der biligsten Sorte. Unsere Tuschfedern schnitzten wir uns aus dem Schilf der Seen des Nordseelandes. Das hatte auch Van Gogh getan, lasen wir bei Irving Stone. Oft malten wir sehr große Tuschezeichnungen, das Papier breiteten wir auf der Erde aus und beschwerten es mit großen Steinen an den Ecken. Das hatten wir nirgends gelesen" (Per Kirkeby, "Der Starenkasten",Bern- Berlin 1998)

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Am Weihnachtsmorgen komme ich wieder einmal zum Hatzenloch bei Hohenklingen. Es ist so kalt, daß ich die Zeichnung unterbrechen muss. Die Sonne versucht vergeblich durch den Nebel zu dringen. Die Stille hier oben ist wunderbar

Montag, 17 November, 2008

Zeichnen - aber wie ? zwischen Handwerk und Intuition

FOrmschwankung Tuschezeichnung Edition HAnddruck

Mit zunehmender Übung und Routine des Zeichners werden Zeichungen nicht unbedingt besser. Oft genug werden die Arbeiten lediglich genauer und tendieren zur Vorführung möglichst perfekter Augentäuschung.

Diesem Sog zur technischen Perfektion ist wohl jeder ausgesetzt, der Bilder macht und die spannende Frage ist, wie man diese Falle vermeidet. Mit dieser Fragestellung ist man aber eigentlich schon verloren. Versuche diese Falle zu vermeiden sind häufig nämlich auch sehr offensichtlich und genauso enttäuschend, weil man den Arbeiten den krampfhaften Versuch, locker zu bleiben oder zu den kindlichen Bildreservoirs zurückzurudern, deutlich ansieht.

Tatsächlich entwickelt sich die Handschrift eines Zeichners immer weiter und die Frage ist, wie kann man sich so etwas wie "Frische" erhalten? Theoretische Überlegungen sind zwar hilfreich, aber in der Praxis hilft das nach meiner Erfahrung nicht sehr viel.

Als ganz passabler Einstieg hat sich für mich die Einsicht erwiesen, daß ein fertiges Bild im Kopf eigentlich nicht mehr gezeichnet werden muss, interessanter kann es sein, der Zeichnung freien Lauf zu lassen und sich der Beobachtung zu widmen.

Das hier skizzierte Spannungsfeld behandelt ein lesenswerter Aufsatz von Roy Oxlade mit dem Titel "Good Draughtsmanship or Real Drawing?" (Link zu BLUNT EDGE, Peter Fuller Foundation). Betrachtet man nach der recht schlüssigen Lektüre Arbeiten von Roy Oxlade stellt sich die Frage nach der praktischen Umsetzung dennoch unvermindert.

Wie eine Antwort in der Landschaftsmalerei lauten könnte, zeigt George Rowlett wie ich finde auf einzigartige Weise.

Mittwoch, 12 November, 2008

Agnes Martin 1912-2004 - Writings

Nach dem vorherigen Beitrag über eine etwas drastische Art Bilder zu erzeugen stelle ich heute als Kontrast, aber doch mit Zusammenhang, die kanadische Künstlerin Agnes Martin vor.

Ähnlich wie bei Burroughs spielt der Herstellungsprozess bei Agnes Martin eine wichtige Rolle, im Gegensatz zur Kunst realistischer Maler und Zeichner, die hauptsächlich oder ausschliesslich Interesse am Ergebnis haben.

Agnes Martin hat mit 92 Jahren im Jahr 2004 noch eine Ausstellung mit neuen Bildern in der New Yorker Galerie PaceWildenstein bestritten (Artikel im New Yorker).

Die Schriften von Agnes Martin zählen zu den interessantesten Texten, die ich von Künstlern kenne. Agnes Martin stösst mir ihren eigenartigen Gedankengängen, die sehr stark von buddhistischer Philosophie geprägt sind, direkt und ohne jeden kunsttheoretischen Ballast zu den Kernfragen des Künstlerdaseins vor. Besonders hervorzuheben ist vielleicht ein Vortrag (On the perfection underlying life - Über die Vollkommenheit die dem Leben zugrunde liegt), den Agnes Martin auf Anfrage des Institute of contemporary Art der Universität Pennsylvania vor jungen Künstlern gehalten hat und dessen Manuskript erhalten ist. Unter anderem wird darin ausgeführt :

"Ich bin hauptsächlich gekommen, um zu jenen unter euch zu sprechen, die (diese) Misserfolge erkennen. Ich möchte besonders zu jenen sprechen, die alle ihre Misserfolge erkennen und die sich unzulänglich und unterlegen fühlen, zu jenen, die sich als ungenügend empfinden, denen mangelt, was erwartet oder gebraucht wird. Ich möchte irgendwie erklären, daß diese Gefühle den natürlichen Geisteszustand des Künstlers darstellen, daß ein Gefühl der Enttäuschung und Niederlage der wesentliche Geisteszustand für kreative Arbeit ist."

Diese Texte sind nicht nur für Künstler sehr aufschlussreich, sondern für alle, die sich in irgendeiner Form für kreative Arbeit und ihre Bedingungen interessieren.

Agnes Martin Writings

Herausgegeben von Dieter Schwarz

Verlag Cantz 1991 5.Auflage

ISBN 3-89322-326-6 (171 Seiten, 13 Vorträge,8 Abbildungen, Text englisch und jeweils deutsch)

Nach der intensiven Arbeit mit gegenständlichen Zeichnungen ist in mir ganz natürlich das Bedürfnis entstanden, mich mit dem Vorgang des Zeichnens jenseits oder ohne realistischen Formgehalt zu beschäftigen. Die kleine Zeichung im Format von etwa 17,5X24 cm besteht aus unzähligen parallelen Tuschestrichen.

Der Versuch möglichst identische Markierungen zu hinterlassen führt ganz zwangsläufig zu Formschwankungen. Jeder Strich ist in Wahrheit ein Inpiduum. Diese Zeichenübungen, bei denen ich mich nur auf den Vorgang des Zeichnens bzw. der Federführung konzentriere und beobachte was geschieht bei dem vergeblichen Versuch völlig identische Striche oder Strichkombinatinen zu erzeugen, vermitteln mir unerwartete Einsichten und Impulse für meine gegenständlichen Arbeiten.

Dienstag, 04 November, 2008

Landschaft für Kirkeby No.6

Landschaft für Kirkeby no.5 Edition Handdruck

Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.

Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.

Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.

Hier: Seite 36 + 45, Landschaft in Tusche,Sonntags vor der Natur gezeichnet

Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)

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"Mein Brocken wird nur zu einem Bohr-Monument, wenn man sieht, dass dieses Kunstwerk sich auf demselben Niveau befindet wie das Lebenswerk Bohrs. Vielleicht ist das eine zu unmögliche Zusammenstellung. Vielleicht geht es auch um Akzeptanz." (Per Kirkeby, "Handbuch", Berlin 1993)

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Heute ist es schön schon kalt, ein kleiner Junge fragt mich : Gibt das ein Buch und für wen ? Auf solche Fragen bin ich nicht vorbereitet.

Samstag, 01 November, 2008

Straßburg im Stehen - Republikflucht am 3. Oktober

Straßburg Skizze  

Diese kleine, im Stehen am Münsterplatz zu Straßburg angefertigte Skizze, ist das Zeugnis einer alljährlich wieder und wieder gepflegten, temporär begrenzten Republikflucht ins benachbarte Elsaß. Die Straßburger ertragen es mit Fassung, daß am 3. Oktober die Deutschen kommen. Ich bin Ihnen dafür sehr dankbar.

Nach den neuesten Verlautbarungen wie die Krise unserer wackeren KFZ-Industrie zu beheben sei, darf man nicht am Verstand unserer verehrten Regierungskoalition zweifeln, sondern eher am guten Willen, was leider auch nichts Neues ist. Wenn ich es mir recht überlege, werde ich mein deutsches Fahrzeug noch 2 Jahre länger als bisher beabsichtugt fahren und dann einen "Franzosen" kaufen, am besten mit Steuerbefreiung. Und jetzt soll noch einer behaupten, Künstler, die Landschaftskizzen zeichnen, seien unpolitisch. Da muss man ganz schön aufpassen, wenn man so einen an der Ecke stehen und zeichnen sieht, wer weiss was in dem vorgeht.

Mittwoch, 22 Oktober, 2008

Landschaft für Kirkeby No.5

Landschaft für Kirkeby no.5 Edition Handdruck

Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.

Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.

Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.

Hier: Seite 24 + 25, Landschaft in Tusche,Samstags vor der Natur gezeichnet

Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)

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"Habe letztens ein paar Träume gehabt_ ich,der sonst nie träumt - für die man kaum Dr. Freud heranziehen braucht.

In dem einen war ich permanent unterwegs. Ich befand mich in durchsichtigen Röhren, von denen aus ich verzweifelt der Familie zuwinkte, die von meinem vorbeihuschenden Schatten keine Notiz nahm. Immer wenn ich weg musste, ging ich zur Toilette, sprang hinein, und kam im Röhrensystem wieder heraus. Das Sonderbare an solch einem Traum ist ja, dass einem alles vollständig normal und seriös vorkommt." (Per Kirkeby, "Handbuch", Berlin 1993)

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Genüsslich baue ich mein Stühlchen vor einem Heuballenmotiv auf. Marc und Helen lassen Drachen steigen, aber der Wind spielt nicht mit : "renn Helen. renn Helen, renn......" und der Drachen rutscht am Boden. Anspielungen ohne Ende.

Samstag, 18 Oktober, 2008

Landschaft für Kirkeby No.4

Landschaft für Kirkeby no.4 Edition Handdruck

Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.

Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.

Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.

Hier: Seite 74 + 71, Landschaft in Tusche,Samstags vor der Natur gezeichnet

Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)

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"Fing alles mit Turner an ? Ein amerikanisches Gespräch am Ufer des Oslo-Fjordes. Mittsommer, und es wird nie dunkel. Mein Amerikaner wollte erklrären,warum Turner, für den ich meine alte Schwäche zugegeben hatte, nicht gut war.

Turner,so konnte ich hören, besass die Schwäche, diesen leichtfertigen Trick, dass er zunächst Farbkleckse und Farbmassen als effektive aber unpräzise Stimmungsmache auf die Leinwand brachte, und dann, als oberste Schicht sozusagen, eine Zeichnung hizufügte,die alle Hinweise in sich birgt und das Motiv darstellt. Das eine ist dem anderen nicht verpflichtet: die Farben sind dem Motiv nicht zur Präzision der Erinnerung verpflichtet, und die Farben werden nicht zum Motiv.

Genau diesen Vorwurf erhebe ich gegen vieles,das sich heute Kunst nennt.Nicht die amerikanische, denn dort finde ich es natürlich,sondern die europäische, die es meiner Ansicht nach besser wissen müsste. Das Intrikate der Angelegenheit ist, dass ich mich noch immer -offenen Auges - von Turner verführen lasse. Und dass der Amerikaner seine Vorwürfe gegen einen europäischen Künstler richtete." (Per Kirkeby, "Handbuch", Berlin 1993)

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Heute bin ich zurückgekommen um die Häuser am Ortsrand von Maulbronn zu zeichnen. Wer von Osten über die Landstrasse kommt sieht fast nichts von dieser Kleinstadt, die in der Talsenke der Salzach liegt. Hier schnattern die Gänse und der lokale Teilzeit Landwirt und Bestatter rattert mit seinem Aggregat vorbei. Dazu kreischt Frauchen, weil "Fiffi" mal wieder nicht hören will. Die Sonne scheint, alles ist gut .. ich habe noch den ganzen Nachmittag nicht nur für Kirkeby.

Sonntag, 12 Oktober, 2008

Landschaft für Kirkeby No.3

Landschaft für Kirkeby no.3 Edition Handdruck

Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.

Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.

Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.

Hier: Seite 80 + 65, Landschaft in Tusche,Sonntags vor der Natur gezeichnet

Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)

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"Normalerweise benutzen Künstler die anderen, um sich selbst an ihnen emporzuschwingen. Das merkwürdige und notwendige Selbstgefühl - um in diesem absurden <<Metier>> Kraft zu haben - nährt man am besten durch Anerkennung der Qualität sowie gleichzeitig durch ein abschätzendes <<das kann ich besser machen>>." (Per Kirkeby, "Handbuch", Berlin 1993)

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Der Ortsrand von Maulbronn mit Eichen und Obstbäumen liegt in der herbstlichen, aufsteigenden Morgensonne, die die Formen durch wachsende Schatten modelliert. Von Zaisersweiher her, über die Ebene, rauscht und scheppert ununterbrochen, an und abschwellend, ein Maisernteaggregat. Ich werde wiederkommen,denn hier sieht es aus wie bei Rembrand.

Freitag, 10 Oktober, 2008

Menschliche Existenz als Experiment - Carlfriedrich Claus 1997 - Schrift als Spur menschlichen Denkens

Vor einiger Zeit gab es einen sehr schönen Band über Carl Friedrich Clauss (Buch Link zu Amazon, Link zu Carlfriedrich Claus - Wikipedia) im Buchhandel. Jetzt bin ich zufällig auf ein Video-Portrait von Carlfriedrich Claus auf Ubu-Web gestossen.

Die Vorstellungen und Erkenntnisse von Carlfriedrich Claus über den Zusammenhang Denken, Sprechen und Schreiben sind für Zeichner sehr interessant. Die Feststellung, daß sich das Denken eines Rechtshänders beim Schreiben mit der linken, ungeübten Hand verändert,stockt bzw. "verfärbt" lässt sich nachvollziehen und praktisch nachprüfen. Die Tatsache, daß man beim Zeichnen nicht nur eine Vorstellung in mechanische Bewegung der Hand umsetzt und "abgibt", sondern auch umgekehrt durch die Bewegung der Hand eine Art Programmierung in umgekehrter Richtung von der Mechanik der Hand in das Vorstellungsvermögen stattfindet, ist für mich eine faszinierende Erfahrung beim Zeichnen.

Hölderlinstrasse Maulbronn Kohlezeichnung Edition Handdruck

Sonntag, 28 September, 2008

Landschaften für Kirkeby - Neue Edition von kleinformatigen Landschaftszeichnungen

Landschaft für Kirkeby - Tuschezeichnung Edition Handdruck  

Das Handbuch von Kirkeby wird in einzelne Blätter zerlegt und mit Landschaften in Tusche bezeichnet.

Versuch einer absurden Verbindung von Text und Bild.

Blattgröße : eine Doppelseite ca. 24x37 cm.

Hier: Seiten 8+9, Landschaft in Tusche,Sonntags vor der Natur gezeichnet

Preis: € 65.- zzgl. Versandkosten (€ 2,20)

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"Ich will mich nicht anstecken lassen von diesem braven und unbefleckten Image eines Malers nach der Natur...Die "Landschaft" wird zu einem Idyllengenre, das sich den Komplikationen des modernen Lebens entzieht. Ich aber bin ein moderner Maler. Ich male Bilder und keine Landschaften." (Per Kirkeby, "Handbuch", Berlin 1993)

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Bei 5,8°C geht es los hinüber nach Zaisersweiher auf das freie Feld zwischen Mülldeponie und Landstrasse. Ein Schwarm Krähen vollführt ein Höllenspektakel während ich das Feldgehölz vor mir zeichne. Die Sonne bewegt sich schnell und leuchtet die tiefen Schatten mehr und mehr aus. Im Hintergrund steht die Silhouette des Gleichenbergs gegen den dunstig blauen Himmel. Danach geht es über die Wiesen zu den abgeernteten Maisäckern und einem Weidengebüsch.

Weidengebüsch Tuschezeichnung Edition Handdruck

Sonntag, 21 September, 2008

Schöne Skizzenbücher aus Indien - Beginn eines Landschaftsbuches

Skizzenbücher aus Indien  

Heute habe ich ein neues Skizzenbuch aus Indien "eingeweiht" ! Das größere misst etwa 34X27 cm.

Skizzenbücher aus Indien Edition Handdruck  

Der Einband ist aus alten Saris angefertigt. Die Seiten sind durch ein dünnes Pergamentpapier getrennt. Eigentlich sind diese Bücher als Fotoalbengedacht. Die meisten sind daher auch mit einer dunlen Filzpappe gefüllt. Ich habe mir aber die Exemplare mit weissen Papier herausgesucht.

Reutwiesen Tuschezeichnung Edition Handdruck
Nach und nach möchte ich dieses Album in ein Landschaftsbuch verwandeln, etwa so wie man es Ende des 18. bzw Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt hat. Allerdings hat man damals Landschaftszeichnungen in Bücher geklebt.

Freitag, 12 September, 2008

Kürzlich entdeckt: "Nicolas de Stael - Überlegungen zu Karriere und Nachleben" Dissertation von Petra Oepen

Im Wald Kohlezeichnung Edition Handdruck

Derzeit lese ich über den bekannten Maler Nicolas de Stael. Im Netz ist eine sehr interessante Arbeit zu lesen,auf die ich aufmerksam machen möchte: "Nicolas de Stael - Überlegungen zu Karriere und Nachleben" Dissertation von Petra Oepen 2008.

Die kunsthistorische Betrachtung hat manchmal etwas von der kaltherzigen Zerlegung eines Kadavers durch den emsigen Insektenforscher,speziell wenn man dies selbst durch die Brille des Künstlers sieht. Aber zweifellos hat diese Arbeit großen Wert nicht nur für Liebhaber der Werke de Staels, sondern darüber hinaus auch für Künstler. Der analytische Blick auf eine Karriere und die Methoden, nach denen posthum eine Legende gestrickt wird, ist allemal erhellend.

Donnerstag, 11 September, 2008

Abbaye Ganagobie - Provence

Abbaye Ganagobie Provence - Skizze Edition Handdruck  

Das Kloster Ganagobie liegt auf einem Bergplateau von dem man eine herrliche Aussicht in das Tal der Durance hat. Das Kloster ist noch lebendig d.h. es gibt noch eine Anzahl von Mönchen,die dort leben. Besichtigungen sind daher auf bestimmte Zeiten beschränkt und es kann auch "nur" die Klosterkirche mit den berühmten Bodenmosaiken betreten werden. Der Kreuzgang und andere innere Bereiche des Klosters sind für Besucher nicht zugänglich. Auch dieses Jahr haben wir diesen stimmungsvollen Ort besucht.

Donnerstag, 24 Juli, 2008

Vom Blog zur Webseite

Landschaftstudie in Tusche Edition Handdruck

Längere Zeit bin ich nun ohne statische Webseite ausgekommen. Aber bestimmte Inhalte wie z.B. Bildserien/Portfolios lassen sich doch kompakter und eindrücklicher in einer statischen Webseite darstellen. Irgendwo habe ich einen Hinweis auf Indexhibit.org aufgeschnappt und habe angefangen damit zu experimentieren. Tatsächlich erweist sich diese Software als sehr cleveres Werkzeug, um eine Webseite ohne großen Aufwand aufzubauen und zu pflegen. Meine Webseite wird gewissermaßen diesem Blog untergeordnet und ist in Entwicklung zu sehen unter www.edition-handdruck.de/web.

Montag, 14 Juli, 2008

Soll man die Kunstzeitung lesen ?

Die meisten Kunstzeitungen sind ein Graus angefangen von Art,Monopol oder wie sie sonst noch heissen. Auch die Kunstzeitung ist ein Blättchen das fleissig in jeder Ausgabe ein paar neue Schweinderl durchs Dorf treibt und dazu "Hossianna - kreuziget ihn(sie) !" skandiert. Jedesmal, wenn ich eine Ausgabe in einem Museum mitnehme, habe ich das Gefühl das alles schon einmal gelesen zu haben nur mit anderen Namen.

Irgendwas wirklich substantielles findet man fast nie. Und um das fast geht es in diesem Beitrag. Es war einmal vor einem Jahr oder länger da gab es eine kleinen Beitrag über den Zeichner Rudolf Schönwald. Schönwald, Jahrgang 1928, hat ab 1985 über 100 Zeichnungen (Fettkreide und Bleistift)von alten Industrieanlagen hauptsächlich Kohleschachtanlagen in Belgien angefertigt. 67 Zeichnungen wurden in einem sehr schönen Katalogband "Schrei der Metalle,Industriekathedralen" im Verlag Pustet herausgegeben. Enthalten sind darüberhinaus zwei gut geschriebene Texte und ein Lebenslauf. Aus meiner Sicht ein wunderbares Buch für alle, die sich für Zeichnung begeistern.

Seither hoffe ich, immer mal wieder so etwas interessantes in der Kunstzeitung zu finden. Wenn das passiert werde ich auf jeden Fall hier darüber schreiben, wahrscheinlich in 2-3 Jahren oder so.

Samstag, 12 Juli, 2008

Plateau de Vaucluse

Plateau de Vaucluse Zeichnung
Diese Kohlezeichung ist vor einigen Jahren auf einem Balkon des Mas des Gres in der Nähe von Lagnes in der Provence entstanden. Der Blick von dort geht hinüber zum Plateau de Vaucluse. Auf den spaltigen Felsen ist der Boden sehr karg und so wächst dort nur die Garrigue und ein schütterer Pinienwald.

Freitag, 11 April, 2008

Istanbul - Reiseskizzen

Istanbul - Reiseskizze Edition Handdruck Diese hochformatige Skizze zeigt eines der typischen mehrstöckigen Häuser, die das Erscheinungsbild so vieler Stadtviertel von Istanbul prägen. Die Baufirmen scheinen seit Jahrzehnten die immer gleichen 4-5 Baupläne und Fassadengestaltungen zu verwenden. In den schmalen buckeligen Strassen herrscht ein unablässiges Gedränge von Fahrzeugen. In Istanbul zu leben oder besser gesagt zu überleben ist eine besondere Kunst. Angeblich sind die Bewohner von Istanbul die geduldigsten Menschen in der Türkei. Vielleicht steckt dahinter aber lediglich die Resignation gegenüber den chaotischen Zuständen in dieser ungebremst und unkontrolliert ausufernden Megapolis mit inzwischen mehr als 15 Millionen offiziellen Einwohnern.

Bahargülü Sk Istanbul Reiseskizze Edition HAnddruck

Am Ende der Bahargülü Sokak ist eine der unzähligen Moscheen in die Wohnbebauung gepresst. Von der nahe gelegenen Hauptstrasse E5 findet die Kundschaft den Weg zu den hier ansässigen KFZ-Reparaturwerkstätten.

Istanbul Reiseskizze Edition HAnddruck

Sonntag, 24 Februar, 2008

Ein Spaziergänger bei Lienzingen - Fortsetzung

Spaziergänger bei Lienzingen,Zeichnung
Die vor einigen Tagen begonnene Zeichung habe ich inzwischen etwas weiter bearbeitet. Ich bevorzuge einen Füllfederhalter gegenüber den heute erhältlichen Tuscheschreibern,weil die Spitze des Füllers weit mehr Ausdrucksmöglichkeiten zulässt und einen lebendigen,variablen Strich möglich macht.

Sonntag, 17 Februar, 2008

Ein Spaziergänger bei Lienzingen - eine Skizze

Spaziergänger bei Lienzingen,Skizzenbuch

Mir ist eingefallen,daß die Liebfrauenkirche in der Morgensonne als dunkle Silhouette von weitem zu sehen ist und ich unbedingt einmal ein Bild davon machen wollte.In etwa einer Stunde gelangt man von Maulbronn zu Fuß nach Lienzingen. Bei frischen -5,4°C bin ich aufgebrochen und über Schmie hinüber nach Lienzingen gewandert.
Ich setze mich in eine Streuobstwiese an der Landstrasse und nutze die Baumstäme als Umrahmung. Diesmal habe ich mit sehr kontrollierte Hand gezeichnet. Die Landschaft sieht aus wie ein Scherenschnitt. Zu meiner Überraschung läuft auch noch von links ein Spaziergänger ins Bild.
Die Formen der Obstbäume begeistern mich immer wieder. Gerade in dieser Jahreszeit, in der man die Baumso genau betrachten kann und die Rinde in so schönen Grautönen schimmert, erscheinen mir die Streuobstwiesen besonders reizvoll.
Liebfrauenkirche Lienzingen  
Lienzingen besuche ich regelmäßig. Die Kohlezeichung aus dem Jahr 2004 zeigt die gotische Kirche von Süd-Westen.

Montag, 05 November, 2007

"André Jacquemin - gravures" ein Buchtipp

Ich habe einen neuen Link in meinen Blog übernommen - André Jacquemin. Diesen wunderbaren Künstler habe ich in einer Buchhandlung in Lyon zufällig entdeckt. Ein wunderschönes Buch in französischer Sprache mit zahlreichen Radierungen (weit mehr als auf der Webseite gezeigt werden) auf über 100 Seiten ist bei Fage Editions 2007 erschienen (ISBN13: 978-2-84975-1107,Euro 25.-). Es ist für mich immer wieder eine große Freude solche Überraschungen zu erleben. Am Ende des Buches ist eine schwarzweisse Photographie abgebildet,die André Jacquemin auf einem Hocker in der Landschaft zeigt (André Jacquemin gravant sur le motif). Die enge Verbundenheit des Künstlers mit der Landschaft ist in jedem Blatt sichtbar. Das Buch ist sehr schön mit Leinenrücken gebunden, im vorderen Teil des Einbandes mit starken Graukarton ist in einer Vertiefung ein Tiermotiv eingeklebt. Neben den einführenden Texten, einer Bio- und Bibliographie sind insgesamt 134 Arbeiten, hauptsächlich Radierungen, abgebildet und katalogisiert. Für mich ist dieses Buch eine Quelle der Inspiration und Ermutigung und gewissermaßen immer in "Reichweite".

Samstag, 13 Oktober, 2007

Venasque ein malerischer Ort im Vaucluse - eine Skizze im Provence Tagebuch

Venasque romanische Kirche
In diesem Jahr haben wir auch wieder den schönen Ort Venasque besucht. Der Ort liegt sehr malerisch auf einem Bergvorsprung und bietet daher schöne Aussichten ins Vaucluse. Es lohnt sich die romanische Kirche (Notre Dame)und das Baptisterium zu besuchen. Der halsbrecherische,aussenliegende Aufgang zum Glockenturm ist eine kleine Besonderheit,die mir aufgefallen ist. Der einschiffige, kompakte Bau der Kirche gilt als klassisches Beispiel provenzalischer Romanik. Wir sind den Weg von Carpentras hier her gekommen und finden hier Statuen von St. Siffrein in der Kirche und im Baptisterium. Der Bischof von Carpentras,der typischerweise mit einer Pferdetrense in den Händen dargestellt wird, hat sich in unsicheren,krigerischen Zeiten offensichtlich in das leichter zu verteidigende Venasque zurück gezogen.

Sonntag, 16 September, 2007

Prieuré de Salagon - Provence Tagebuch - eine Skizze

Salagon
Das Priorat Salagon, ganz in der Nähe des kleinen Ortes Mane, ist auch durch seine wunderschöne Gartenankage bekannt. Dort kann man eine Vielzahl von Heilpflanzen,die im Mittelalter verwendet wurden,bestaunen. Die kleine Kirche stammt aus romanischer Zeit. Daran angebaut finden sich Bauten aus späteren Epochen. So ähnelt der kompakte Gebäudekomplex teilweise einer Burganlage mit romanischer Kirche.

Dienstag, 04 September, 2007

Silvacane eine Zistersienser Abtei im Tal der Durance - Provence Tagebuch

Silvacane Abtei

Silvacane ist eine wunderschöne Abtei mit besonders heiterer Atmosphäre. In dieser Ansicht von Westen wird der kleine Turmrest durch eine mächtige Platane fast vollstständig verdeckt. In früheren Jahren hatte ich bereits an fast gleicher Stelle skizziert und einen Teil dieser Ansicht in einer Monotypie festgehalten. (to purchse a glicee print of this drawing click here.)

Silvacane Abtei

Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich versuchen das in diesem Jahr gezeichnete Panorama in eine Monotypie umzusetzen. In meiner Zeichung habe ich auch einen Pentel Tuschefüller zusammen mit einem normalen TIntenfüller verwendet, um dunkle Partien in den Zypressen zu betonen und zusätzliche Tonwertvariationen zu gestalten Ich bin mit diesem Zeichengerät sehr zufrieden. Meine Befürchtung,daß die Tusche schnell eintrocknenen würde,hat sich als unbegründet erwiesen.

Sonntag, 02 September, 2007

Making a mark - ein britischer Kunstblog von Katherine Tyrell

Heute möchte ich einen außergewöhnlichen Weblog aus England vorstellen.Ich bin der Autorin Katherine Tyrell zu Dankbarkeit verpflichtet,denn sie hat mich dazu angeregt, selbst einen Internetblog zu betreiben und am Anfang habe ich fast alles was ich über das "Bloggen" wissen wollte mehr oder weniger von ihr gelernt bzw. abgeschaut. Katherine Tyrell hat "Making a Mark" über mehrere Jahre hinweg immer weiter entwickelt. Wer sich als Künstler oder Sammler für Zeichnung,Skizze und Pastellmalerei interessiert,findet dort eine hervorragende Informationsquelle und zahlreiche inspirierende Bildbeispiele, meistens eigene Arbeiten von Katherine Tyrell. Der zweite inhaltliche Schwerpunkt ist das "Business" und beschäftigt sich mit dem Thema der "Künstlerselbstvermarktung". Insbesondere die Chancen, die sich aus der Nutzung des Internets, insbesondere von Weblogs, ergeben, werden dort oft beleuchtet. Nach 2 Jahren wurden auf "Making a mark" mehr als 100 000 Besucher gezählt. Dies spricht eindeutig für die inhaltliche Qualität von "Making a Mark". Einen Blog zu betreiben hat sich für mich als richtig und sinnvoll erwiesen. Am wichtigsten ist mir dabei,daß sich meine Sammler und alle anderen,die sich für meine Arbeiten interessieren über die neusten Entwicklungen und Projekte informieren können. Gleichzeitig kann ich meine Projekte dokumentieren,archivieren und so einen permanenten, virtuell erweiterten "Ausstellungsraum" schaffen. Im Projekt "Image -Maulbronn Stadt ohne Kloster?,das sich zu einer künstlerischen Bildkampagne für die Stadt Maulbronn entwickelt hat, ist die Darstellung im Internet schon zu einem Bestandteil der künstlerischen Aktivität selbst geworden. Heute hat Katherine Tyrell einen neuen, sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel "How to improve your art blog" veröffentlicht. Dort werden die wichtigsten Erfolgsfaktoren von Künstlerblogs dargestellt und erklärt.

Dienstag, 28 August, 2007

Lagnes - ein Ort unweit des Mas des Gres - Provence Tagebuch

Lagnes,Provence, ist ein kleiner, hübscher Ort ganz in der Nähe von Isle sur la Sorgue. Die Kirche,deren Turmspitze in meiner Skizze festgehalten ist, wurde eng an einen Felsen gebaut. Das Plateau erreicht man in wenigen Minuten Fußweg. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick. Neben der Kirche gibt es einen kleinen Dorfplatz mit Kneipe. Auf der gegenüberliegenden Felskuppe gibt es noch eine Burg, die allerdings nicht zugänglich ist.

Mittwoch, 25 Juli, 2007

Ortsansichten Maulbronn - ein Skizzenbuch

Maulbronn Ortsansichten

Eine neue Publikation der Edition Handdruck liegt vor. Auf 48 Seiten werden 22 doppelseitige Zeichnungen schwarz/weiss im Format ca.20X40 cm aus den Skizzenbüchern, Dokumenten des frequenten Müßiganges eines gewissen Herrn Stankewitz, veröffentlicht. Es handelt sich um Ansichten von Maulbronn, Zaisersweiher und Schmie aus den letzten 3 Jahren, erstellt mit einem putzigen Tintenfüllerchen stehend oder sitzend, frierend oder schwitzend, dicht gekritzelt detalliert oder auch mal unvollendet hinliniert. Zu Beginn steht ein kurzer, einführender Text über das Dorf am Rande des Ballungszentrums als "Magic Superplace" der Lebensqualität. Der Zeichner, inzwischen ein intimer Kenner des vornehmlich als Klosterstadt bekannten Ortes, zeigt unverhüllt Tatsachen kleinstädtisch-dörflichen Ambientes. Der bahnbrechende Erfolg des Bilderbuchs "Mein Maulbronn" aus dem Jahre 2006, inzwischen anscheinend im örtlichen Buchhandel vergriffen, berechtigt die Verleger zu den schönsten Hoffnungen.

Dem geneigten Publikum sei der Band,der vorerst direkt beim Verlag zum Preis von €15.- zzgl. €2,20 Versandkosten, innerhalb des Bundesgebietes, zu beziehen ist, hiermit wärmstens zum Kauf empfohlen.

Freitag, 20 April, 2007

Ein alter Miststreuer

Miststreuer

Diesen Miststreuer habe ich bereits vor einigen Jahren am Rande eines Ackers gefunden. Diese Transfer-Monotypie (Zeichnung in Ölfarbe auf Aquarellpapier) habe ich draußen vor dem Motiv angefertigt.

Als Unterlage wurde eine Spanplatte von ca. 40X60 cm benutzt.

Montag, 04 Dezember, 2006

Ortsrand Maulbronn

Zur Zeit beschäftige ich mich mit den "Ortsrändern" von Maulbronn. Was sieht man,wenn man sich dem Ort nähert und was wird in diesen Ansichten vermittelt ? Diese Zeichnung ist in einer einfachen Schabetechnik in Ölfarbe auf Papier entstanden.

Ortsrand Maulbronn