August 2008

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Sonntag, August 24, 2008

Piranesi Paraphrase No.24 - Veduta de Pantheon d'Agrippa

Piranesi Paraphrase No.24 - Veduta de Pantheon d'Agrippa Edition Handdruck
Das Pantheon war unter Kaiser Hadrian zwischen 127 u. 128 neu errichtet worden nachdem der Vorgänger, durch Consul Marus Agrippa gestiftet, durch einen Brand zerstört worden war. Die Glockentürme wurden erst später unter Papst Urban VIII angebaut jedoch 1883 wieder entfernt.
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Donnerstag, August 14, 2008

Piranesi Paraphrase No.23 - Avanzi di un antico Sepolcro, oggi detto la Conocchia

Piranesi Paraphrase Conocchia Edition Handdruck

Die original Radierung dieses Grabmales, das auch Spinnrocken genannt wurde, misst ca. 72X48 cm und wurde wahrscheinlich um 1773-1778 zum erstenmal herausgegeben. Die Inschrift besagt,daß dieses Grabmal in der Nähe der Porta Capua an der Strasse nach Neapel gelegen sein muss.

Selbst Piranesi konnte offenbar nicht mehr feststellen,wem dieses Grabmal gewidmet war oder welche Familie hier die letzte Ruhestätte gefunden hatte. Auch scheint es heute keine Spuren mehr zu geben so, daß wir nichts über die tatsächlichen Dimensionen in Erfahrung bringen können.

Betrachtet man dieses Blatt in der Kamei-Collection mit dem Zoomviewer, so kann man sehen, wie detailliert Piranesi seine Darstellungen ausgearbeitet hat. Das hat ihm allerdings nicht nur Lob und Anerkennnug eingebracht.

William Gilpin ein einflussreicher Zeitgenosse hatte einiges an Piranesis Arbeiten zu bemängeln : zu hoher Horizont,falsch gewählte Blickwinkel, überfüllte Objekte, schlechte Lichtverteilung etc.(nach C.Höper 1999 G.B.Piranesi,Poetische Wahrheit).

Diese Fehlerliste enthält gerade jene Stilmittel mit denen Piranesi seine Zeitgenossen regelrecht ins Abseits stellte. Einhundert Jahre später spielte die Kritik keine Rolle mehr und Piranesi wurde bewundert und verehrt.

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Dienstag, August 05, 2008

Piranesi Paraphrase No.22 Veduta del Ponte Lugano su l' Anione

Piranesi Paraphrase No.22 Vedute di Roma Edition HAnddruck  

Die meisten meiner Arbeiten beginne ich mit sehr klaren Vorstellungen über die Arbeitschritte abgeleitet von den "Bildidee". Sehr oft weichen die erzielten Resultate aber von der ursprünglichen Vorstellung ab. Dies ist etwas was ich an der Technik der Monotypie sehr schätze,weil man dadurch immer wieder zu Improvisationen sprich ungeplanten Aktionen veranlasst wird. Daraus entwickeln sich ständig neue Ansätze für weitere Gestaltungen. Diese Vorbemerkung dient als Hintergrund zu der am Wochenende angefertigten Paraphrase zu Piranesis Darstellung der Brücke über den Anione (Link zur Kamei Collection). Ein bescheidener Nachbau des im Hintergrund sichtbaren Grabmonuments des P.Plautius Pulcher zählte übrigens zu den ersten Gebäuden,die im Hohenheimer Schloßgarten bei Stuttgart errichtet wurden (Stefan Heinlein in G.B. Piranesi,Corinna Höper 1999).

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